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Entscheidung "nicht mehr vermeidbar"

BVB entlässt Nuri Sahin

Nuri Sahin ist nicht mehr länger Trainer des BVB
Nuri Sahin ist nicht mehr länger Trainer des BVB
Foto: © IMAGO/David Inderlied
22. Januar 2025, 09:09
sport.de
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Nach vier sieglosen Spielen in Folge hat der BVB durchgegriffen: Nach der Pleite in der Champions League beim FC Bologna (1:2) wurde Nuri Sahin von seinen Aufgaben entbunden.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund trennt sich mit sofortiger Wirkung von Nuri Sahin. Das gab der Klub am Mittwochmorgen offiziell bekannt.

Gegen Werder Bremen wird am Samstag (15:30 Uhr) erst einmal U19-Coach Mike Tullberg die BVB-Profis betreuen. Wie es anschließend weitergeht, ist derzeit offen.

"Wir schätzen Nuri Sahin und seine Arbeit sehr, haben uns eine lange Zusammenarbeit gewünscht und hatten bis zuletzt die Hoffnung, dass wir gemeinsam die sportliche Wende schaffen. Nach vier Niederlagen in Serie, bedingt durch lediglich einen Sieg aus den vergangenen neun Spielen und als aktueller Tabellenzehnter der Bundesliga haben wir aber leider den Glauben daran verloren, in der gegenwärtigen Konstellation noch unsere sportlichen Ziele erreichen zu können", begründete Geschäftsführer Lars Ricken.

Der Ex-Profi fügte hinzu: "Diese Entscheidung tut mir auch persönlich weh, aber sie war nach dem Spiel in Bologna nicht mehr vermeidbar."

Schon vor dem Auswärtsspiel in Italien war von einem "Endspiel" für den jungen BVB-Trainer die Rede gewesen. Im Kalenderjahr 2025 hat der Champions-League-Finalist der Vorsaison noch keinen einzigen Punkt holen können.

Der 36-Jährige wünschte der Mannschaft weiterhin viel Erfolg: "Leider haben wir es nicht geschafft, den sportlichen Ambitionen von Borussia Dortmund in dieser Saison zum jetzigen Zeitpunkt gerecht zu werden. Ich wünsche diesem besonderen Verein alles Gute."

Abschied nach nur einem Jahr: Sahin beim BVB gescheitert

Besonders prekär: Nachdem die 2:3-Pleite gegen Meister Bayer Leverkusen wohl auch mit den argen Personalsorgen erklärt wurde, gaben die BVB-Stars anschließend gegen Holstein Kiel (2:4), Eintracht Frankfurt (0:2) und jüngst in Bologna (1:2) ein desolates Bild ab. Eine Trendwende wird Nuri Sahin nun nicht mehr zugetraut.

Dieser hatte auf der Pressekonferenz am Dienstagabend nach dem Spiel in Bologna den Weg indirekt sogar schon freigemacht. Auf die Frage, ob er selbst noch die Überzeugung habe, mit dem BVB den Turnaround zu schaffen, hatte Sahin geantwortet: "Darum geht es gar nicht. Wenn ich das Problem bin, wenn ein Trainerwechsel all die Probleme löst, all die Nebenkriegsschauplätze löst, dann ist das überhaupt kein Problem."

Nuri Sahin kam im vergangenen Winter gemeinsam mit Ex-Profi Sven Bender zurück zu Borussia Dortmund, nachdem er seine Trainer-Karriere in der Türkei begonnen hatte. Zunächst arbeitete er an der Seite von Edin Terzic als Assistent, nach dessen Rücktritt wurde er im Sommer zum Chefcoach ernannt. 

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4RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig21123640:281239
5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart21123638:281039
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen20113639:271236
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8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt2177741:46-528
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11Hamburger SVHamburger SVHamburger SV2057821:29-822
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach2157925:34-922
13FC AugsburgFC AugsburgAugsburg21641124:39-1522
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15VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg21541229:44-1519
16SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder21471022:39-1719
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli21451220:35-1517
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