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"Klima des Gegeneinanders"?

Medien: BVB-Machtkämpfe drohen zu eskalieren

Beim BVB herrschen Berichten zufolge weiterhin interne Machtkämpfe
Beim BVB herrschen Berichten zufolge weiterhin interne Machtkämpfe
Foto: © IMAGO/Thomas Bielefeld
22. Januar 2025, 08:31
sport.de
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Bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund brennt der Baum. Nicht nur über den am Mittwoch entlassenen Cheftrainer Nuri Sahin gab es in der Führungsetage unterschiedliche Meinungen. Teilweise, so ist in Medienberichten zu hören, arbeiten die BVB-Bosse inzwischen sogar gegeneinander.

Nach der 1:2-Pleite von Borussia Dortmund beim FC Bologna in der Champions League ziehen die "Ruhr Nachrichten" nicht nur aus sportlicher Sicht ein vernichtendes Zeugnis. Vor allem die Führungsriege um BVB-Geschäftsführer Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und dem Technischen Direktor Sven Mislintat gibt der Zeitung zufolge ein ganz schlechtes Bild ab. 

Denn: Die seit Monaten schwelenden internen Machtkämpfe drohen inzwischen zu eskalieren. Auch die "Sport Bild" berichtet darüber in ihrer Mittwochsausgabe. 

Dort heißt es, dass vor allem der im Mai zurück nach Dortmund gekehrte Mislintat im Fokus steht. Sein Verhältnis zu Kehl habe sich in den letzten Wochen noch einmal verschlechtert. Seit seinem Dienstbeginn sei ein "Klima des Gegeneinanders" beim BVB eingezogen.

Medien: Mislintat arbeitet gegen Kehl

Als der Vertrag des Sportdirektors jüngst nach langem Hin und Her bis 2027 verlängert wurde, soll er in einer Gesprächsrunde mit BVB-Mitarbeiter offen sein Unverständnis geäußert haben - und durchklingen lassen, dass Ricken nicht durchsetzungsstark genug sei, die Zusammenarbeit mit Kehl zu beenden. "Sport Bild" zufolge verfolgt Mislintat nämlich den Plan, selbst in Zukunft auf den Sportdirektor-Posten zu rücken. 

Dem Bericht zufolge geht der interne Machtkampf sogar so weit, dass Mislintat angeblich in Berater-Kreisen schlecht über Kehl spricht.

Vor der Pleite in Bologna, die letztlich zum Aus von Nuri Sahin beim BVB führte, hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass Mislintat zudem längst einen Wechsel auf der Trainerbank fordert. Auch BVB-Berater Matthias Sammer, der nach dem Offenbarungseid in der Champions League deutliche Worte fand, sei der Meinung.

Der BVB zerlegt sich selbst

Sammer und Mislintat bilden somit eines von gleich drei Lagern bei der Borussia. Das zweite besteht "SZ" zufolge aus Sebastian Kehl, der für ein Weitermachen gewesen sei. Denn: Kehls Zukunft ist eng an die von Sahin geknüpft. Scheitert der Trainer, wird die Luft auch für den Sportdirektor en, hieß es zuletzt auch in den "Ruhr Nachrichten".

Der noch immer mächtige Hans-Joachim Watzke sei gemeinsam mit Geschäftsführer Lars Ricken im dritten Lager: Sie wollten eigentlich abwarten und darauf hoffen, dass der Turnaround noch gelingt. Watzke könne laut "Sport Bild" aber kaum durchgreifen, weil er Ricken, Kehl, Mislintat und Sahin selbst geholt hat. Zudem gab er Ricken in sportlichen Belangen die volle Verantwortung. 

Dieser ließ sich am Mittwoch schließlich zu einer Trennung von Nuri Sahin durchringen. "Diese Entscheidung tut mir auch persönlich weh, aber sie war nach dem Spiel in Bologna nicht mehr vermeidbar", so Ricken in der offiziellen Mitteilung.

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