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Münchner Gala zum Hinrundenabschluss

Sané glänzt: FC Bayern zerlegt desolates Hoffenheim

Der FC Bayern schießt die TSG Hoffenheim ab
Der FC Bayern schießt die TSG Hoffenheim ab
Foto: © IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert
15. Januar 2025, 21:57

In Adiletten schlurfte Doppeltorschütze Leroy Sané mit den Bayern-Kollegen zur Fankurve. Angeführt vom starken Sané hat der FC Bayern mit einer spielerisch leichten Torgala Meister Bayer Leverkusen auf Distanz gehalten.

Durch das 5:0 (3:0) gegen die mut- und machtlose TSG 1899 Hoffenheim behauptete der Herbstmeister in der Fußball-Bundesliga seinen Vorsprung von vier Punkten auf den Doublesieger vom Rhein. "Es macht riesig Spaß. Ich denke, das sehen auch die Fans", sagte Sané bei "Sat.1".

Sané (7./48. Minute), Raphaël Guerreiro (12.), Harry Kane (26.) mit der Fortsetzung seiner imposanten Elfmeterserie und Serge Gnabry (66.) ließen die Münchner Fans wiederholt Meister-Sprechchöre anstimmen. "Wir sind sehr zufrieden. Das war ein richtig guter Auftritt mit viel Spielfreude und schönen Toren", sagte Sportdirektor Christoph Freund bei Sky in vollen Englischen Wochen für die Münchner. "Es war wichtig, dass wir ein klares Ergebnis erzielen konnten. Es hat Spaß gemacht."

Kompany fordert, Stars liefern

Vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena stellte sich schon früh nur noch die Frage, wie hoch das Starensemble um den erst spät eingewechselten Rückkehrer Jamal Musiala das erste Heimspiel des Jahres gewinnen werden würde. Wie von Trainer Vincent Kompany vor dem Anpfiff angemahnt, nutzten seine Profis anders als beim zähen 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach ihre Chancen effizienter. 

Hoffenheim machte es dem deutschen Rekordmeister allerdings auch überaus einfach und blieb im neunten Pflichtspiel nacheinander sieglos. "Im Moment fehlt es überall", sagte 1899-Mittelfeldakteur Dennis Geiger bei "Sky". Man sei "mittendrin" im Abstiegskampf. "Da kann man nichts schönreden. Es geht um nichts anderes in der Saison." Er habe nicht das Gefühl, dass alle alles auf dem Platz lassen würden. 

Bevor der effektive und spritzige Sané seinen ersten Auftritt als Mann des Spiels hatte, gab ihm Teamkollege Thomas Müller nach einem vertändelten Ball gestenreich noch Besserungshinweise mit auf den Weg. Sané, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, beherzigte den Rat und schloss nach einem etwas glücklichen Doppelpass mit Müller zum 1:0 ab; sein viertes Saisontor.

Kane setzt seine Elfer-Serie fort

Auf dem sonst von Michael Olise besetzten rechten Flügel kam Sané besser zur Geltung als zuletzt auf der linken Seite. Auch das Zusammenspiel mit dem diesmal anstelle von Konrad Laimer als Rechtsverteidiger aufgebotenen Portugiesen Guerreiro funktionierte gut. Beim 2:0 profitierte Guerreiro allerdings nicht von Sané, sondern von einem schönen Zusammenspiel mit Kane. 

Englands Nationalmannschaftskapitän demonstrierte wenig später einmal mehr seine Expertise vom Elfmeterpunkt. Nachdem Kevin Akpoguma den Ball gegen die Hand bekommen hatte, verwandelte Kane zum 27. Mal nacheinander einen Elfmeter. Alle seine 18 Strafstöße für Bayern waren drin. Dass es zur Pause nicht schon 4:0 stand, hatten die Gäste ihrem Verteidiger Arthur Chaves zu verdanken, der einen Müller-Kopfball vor der Torlinie klärte (20.). "Das Spiel war gefühlt nach 30 Minuten schon rum", sagte 

Joker als Vorbereiter und Torschütze

Sané eröffnete nach Vorarbeit des eingewechselten Mathys Tel, der sich in München durchbeißen und den Verein nicht verlassen will, auch die zweite Spielhälfte mit einem Tor. TSG-Keeper Oliver Baumann konnte einem am Ort seines Länderspiel-Debüts nicht nur in dieser Szene leidtun. 

Seine Vorderleute um den bemühten Bayern-Kandidaten Tom Bischof als einzigem Lichtblick ließen die Münchner fast nach Belieben kombinieren. Auf der Gegenseite trat Kapitän Manuel Neuer dann auch mal als Torwart in Erscheinung, als er einen Schuss von Finn Becker halten musste (70.).

Hoffenhems Trainer Christian Ilzer, der nur die Premiere mit Hoffenheim gewonnen hatte, hatte vor dem Anpfiff noch ein "geschlossenes Gesicht" seiner Mannschaft gefordert. Zu sehen war davon nichts. Im ersten Spiel von sechs Partien in 18 Tagen spielten die Münchner weiter locker und leicht. Der eingewechselte Gnabry erhöhte beim höchsten Bundesliga-Heimsieg unter Kompany auf 5:0. Mit viel Beifall wurde Sané wenig später ausgewechselt. 

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