In der abgelaufenen Saison lief es für die New Orleans Saints und Quarterback Derek Carr nach grandiosem Start überhaupt nicht mehr. Der Spielmacher blickt dennoch positiv in die Zukunft.
Er sei "super positiv", was die neue Spielzeit angeht, erklärte Derek Carr am Montag. Nachdem er sieben Spiele verletzt verpasst hatte, ist der Fokus für Carr darauf, fit in die kommende Spielzeit zu gehen.
"Ich muss mich um mich selbst kümmern und der Rest liegt dann nicht mehr in meiner Hand", sagte Carr. "Ich hatte großartige Gespräche mit jedem in diesem Gebäude, mit General Manager Mickey Loomis, mit der Besitzerin Gayle Benson, mit allen. Wir haben alle ein gemeinsames Gefühl, und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, was passieren könnte. Und wir haben gezeigt, wie es manchmal sein könnte", so der Spielmacher.
Die Saints hatten nach einem fulminanten Saisonstart mit zwei Siegen die Spielzeit mit nur fünf gewonnenen Spielen abgeschlossen und damit den letzten Platz in der NFC South belegt. Schon während der Saison musste Head Coach Dennis Allen daher seinen Hut nehmen.
Nun ist das Team natürlich auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter und hat dabei schon einige Kandidaten für ein Interview angefragt. Unter den Kandidaten sind beispielsweise Dolphins-DC Anthony Weaver, Bills-OC Joe Brady, Eagles-OC Kellen Moore und Lions-DC Aaron Glenn.

NFL: Carr nicht zu Gehaltskürzung bereit
Traditionell haben die Saints auch 2025 mit ihrem Salary Cap zu kämpfen. Derek Carr wird nach aktuellem Stand mit 51,45 Mio. Dollar gegen den Cap zählen und 40 Mio. Dollar verdienen. Um zumindest den Cap Space zu drücken, wäre er zu einer Umstruktierung des Vertrages bereit, wie er am Montag bestätigte. Eine Kürzung seines Gehalts sei allerdings keine Option.
"Ich würde keine Gehaltskürzung hinnehmen", sagte er gegenüber "ESPN". "Ja, das würde ich nicht tun. Vor allem nicht mit dem, was ich auf Tape gezeigt habe. Würde ich umstrukturieren? Auf jeden Fall. Ich werde dem Team immer auf diese Weise helfen. Aber es gibt einige Dinge, die man erreicht und die man verdient hat. In manchen Fällen könnte es sogar noch schlimmer sein, aber als ich den Vertrag unterschrieben habe, war ich davon überzeugt, dass er dem Team zu diesem Zeitpunkt die beste Flexibilität bieten würde", sagte der Spielmacher.











