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Owner Woody Johnson spricht Machtwort

Enthüllt: Wie ein Videospiel einen Jets-Trade verhinderte

Jerry Jeudy hätte auch bei den Jets landen können
Jerry Jeudy hätte auch bei den Jets landen können
Foto: © IMAGO/Ron Chenoy
20. Dezember 2024, 12:40
sport.de
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Im vergangenen März brach Wide Receiver Jerry Jeudy seine Zelte bei den Denver Broncos ab und zog weiter zu den Cleveland Browns. Dort spielt er gerade die beste Saison seiner NFL-Karriere. Auch die Pleiten-Pech-und-Pannen-Jets aus New York hätten den 25-Jährigen damals haben können. Owner Woody Johnson lehnte den Deal aber ab - aus einem höchst kuriosen Grund.

Auch in dieser NFL-Saison sind die New York Jets nichts weniger als eine einzige große Baustelle. Das Team aus dem Big Apple steht nach 14 Spielen bei einer Bilanz von 4-10 und wird die Playoffs zum 14. Mal (!) in Folge verpassen.

Große Fehler wurden schon im Vorfeld der Saison begangen. So lehnten die Jets unter anderem einen Trade von Wide Receiver Jerry Jeudy ab, der von den Broncos auf den Markt geschmissen wurde und im Trikot der Cleveland Browns in dieser Saison zum ersten Mal in seiner Karriere die 1000-Yard-Marke knackte. Das hätte auch den Jets gut zu Gesicht gestanden, nur wehrte sich Owner Woody Johnson höchstpersönlich gegen einen Trade.

"Madden NFL"-Ratings entscheiden über Trades

Der Grund für die Ablehnung Johnsons ist dabei höchst kurios. Laut "The Athletic"-Recherchen wollten viele führende Köpfe im Front Office der Jets den Deal schon durchwinken, doch Johnson senkte den Daumen am Ende nach unten, weil ihm Jeudys Werte im Videospiel "Madden NFL" zu schlecht waren. 

Auch andere Deals soll der umstrittene Jets-Owner im Laufe der letzten Jahre mit Hilfe der "Madden"-Bewertung beurteilt haben. Bei Offensive Guard John Simpson etwa soll Johnson der so genannten "Awareness-Wert" zunächst nicht gefallen haben. Ihn nahmen die Jets letztlich aber trotzdem unter Vertrag.

NFL-Owner lässt sich von Teenagern beraten

Durchaus brisant: Laut "The Athletic"-Angaben lässt sich Johnson (77) auch in wichtigen Franchise-Fragen von seinen Söhnen Jack und Brick beraten - beide sind noch im Teenager-Alter. "Wenn wir Dinge diskutieren, erwähnt Woody etwas, das Brick oder Jack online gelesen haben. Und das hat dann genau so viel Gewicht, wie etwas, das ein anderer Mitarbeiter aus diesem Bereich denkt", zitiert das Portal einen anonymen Jets-Mitarbeiter.

Ein ehemaliger Angestellter schilderte die Problematik rund um die Entscheidungen des Owners wie folgt: "Sie machen die gleichen Dinge immer und immer wieder: Sie tauschen die Football-Leute aus. Die Football-Leute sind aber nicht das Problem. Jemand sagt: Hey, ich habe einen Hirntumor. Und sie sagen: Dann schneid dir einfach einen Fuß ab."

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