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"In gewisser Weise habe ich ihn dorthin gebracht"

Warum McLaren die Team-WM auch Fernando Alonso verdankt

Andrea Stella (r.) und Fernando Alonso arbeiteten lange zusammen in der Formel 1
Andrea Stella (r.) und Fernando Alonso arbeiteten lange zusammen in der Formel 1
Foto: © imago sportfotodienst
11. Dezember 2024, 11:00

Was der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso über den McLaren-Erfolg in der Saison 2024 denkt - und was ihn mit Teamchef Andrea Stella verbindet.

Fernando Alonso findet es "fantastisch", was sein Ex-Team McLaren in der Formel-1-Saison 2024 erreicht hat. Und Alonso glaubt, er habe ein Stück weit selbst dazu beigetragen, weil er "sehr gut befreundet" sei mit McLaren-Teamchef Andrea Stella. Mehr noch: "In gewisser Weise habe ich ihn zu McLaren gebracht, als ich dorthin gewechselt bin", sagt Alonso.

Das ist korrekt: Als Alonso zur Saison 2015 von Ferrari zu McLaren ging, ging Stella mit. Der damalige Renningenieur von Alonso wechselte in gleicher Rolle von Maranello nach Woking, blieb dort aber länger als Alonso, der Ende 2018 vorläufig aus der Formel 1 verschwand.

Stella wiederum kletterte bei McLaren die Karriereleiter empor, war zunächst Leiter Renneinsatz im britischen Traditionsteam, bekam dann die Rolle des Performance-Direktors und wurde später offiziell Rennleiter des Rennstalls.

Alonso erinnert McLaren-Teamchef Stella an Abu Dhabi 2010

Ende 2022 beförderte McLaren Stella in die Rolle des Teamchefs als Nachfolger von Andreas Seidl. Unter Stella gewann McLaren 2024 erstmals seit 1998 die Konstrukteurs-WM.

Und Alonso hat mitgefiebert.

An der Stelle, an der er einst seine bitterste WM-Niederlage kassiert hatte, habe er Stella kurz vor Rennbeginn noch gesprochen und gesagt: "Was uns Abu Dhabi 2010 aus unseren Händen genommen hat, das kriegst du hoffentlich jetzt zurück. Das hat geklappt und ich freue mich für ihn. Er verdient das."

2010 war Ferrari-Fahrer Alonso als Titelfavorit in das Finalrennen in Abu Dhabi gegangen, fand aber auch mit seinem Renningenieur Stella keinen Weg vorbei an Vitaly Petrov im Renault, weshalb der Fahrertitel damals etwas überraschend an Sebastian Vettel im Red Bull ging, der anschließend die Formel 1 über Jahre bestimmte.

Alonso: Aston Martin muss sich Beispiel an McLaren nehmen

Ist Abu Dhabi jetzt der Beginn einer neuen Ära? Alonso jedenfalls hält McLaren nach dem jüngsten Erfolg für ein "Beispiel für viele Teams".

Er erklärt: "Die größte Veränderung hat dort im vergangenen Jahr stattgefunden. 2019 war nicht viel passiert, 2020 nicht, 2021 nicht, 2022 nicht und 2023 auch nicht - bis Österreich. Dort stand McLaren auf dem Podium, nachdem es ein Update eingeführt hatte, das sechs oder sieben Zehntel eingebracht hat."

"Das war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Updates, die das Auto unterm Strich zum schnellsten im Feld gemacht haben", meint Alonso. Dann nimmt er sein aktuelles Team Aston Martin in die Pflicht, wenn er sagt: "Wir müssen jetzt an einem solchen Österreich-Paket arbeiten."

Er selbst aber werde nun erst einmal ein paar Tage entspannen - im Kreise ehemaliger McLaren-Kollegen: "Zak [Brown] ist ein sehr guter Freund von mir. Wir werden in den nächsten Wochen noch ein paar Tage zusammen verbringen und Spaß haben bei Trackdays. Wir haben sogar eine Rennstrecke angemietet."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Abu Dhabi GP 2010

1DeutschlandSebastian Vettel1:39:36.837h
2GroßbritannienLewis Hamilton+10.162s
3GroßbritannienJenson Button+11.047s
4DeutschlandNico Rosberg+30.747s
5PolenRobert Kubica+39.026s

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