Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Ruud van Nistelrooy wird nach dem Rauswurf von Steffen Baumgart als Trainer des Hamburger SV als dessen Nachfolger gehandelt. Offenbar ist der Niederländer nicht abgeneigt, zurück zum HSV zu kehren.
Ruud van Nistelrooy kann sich ein Engagement als Trainer des HSV durchaus vorstellen, berichtet "Sky" am Montagabend in der Show "Transfer Update". Der 48-Jährige wolle als Cheftrainer arbeiten und sei bereit für eine neue Aufgabe.
Ob eine Rückkehr nach Hamburg für den Ex-Stürmer die richtige Option ist? Unklar. Van Nistelrooy sei sich dem TV-Sender zufolge der schwierigen Gemengelage an der Elbe durchaus bewusst, heißt es.
Zudem scheint der Holländer noch weitere Eisen im Feuer zu haben. Aus der englischen Premier League liegt ihm angeblich eine konkrete Anfrage von Leicester City vor. Der Klub hatte sich erst am vergangenen Wochenende von Teammanager Steve Cooper getrennt.
Fällt die Wahl auf die Foxes, könnte van Nistelrooy in England bleiben. Im Mai 2023 hatte er den niederländischen Klub PSV Eindhoven in Richtung Manchester United verlassen, wo er zunächst als Assistent unter Erik ten Hag und dann nach dessen Freistellung als Interimscoach fungierte. Unter der Regie von van Nistelrooy hatte ManUnited vier seiner fünf Pflichtspiele gewonnen, nur gegen Chelsea musste sich der angeschlagene Rekordmeister mit einem 1:1-Remis begnügen.
HSV prüft weitere Optionen
Inzwischen wurde der Niederländer von Ruben Amorim abgelöst, der vom portugiesischen Spitzenklub Sporting verpflichtet wurde. Bei dessen Debüt gegen Ipswich Town (1:1) war noch keine Trendwende erkennbar.
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Bei Zweitligist Hamburger SV stand Ruud van Nistelrooy einst anderthalb Jahre (Januar 2010 bis Juni 2011) unter Vertrag, in der Bundesliga gelangen ihm in jener Zeit zwölf Tore. Konkrete Gespräche mit der Oranje-Ikone werden dem Bericht zufolge beim HSV aber noch nicht geführt.
Stattdessen prüfen die Hamburger Bosse um Sportvorstand Stefan Kuntz offenbar auch andere Kandidaten, etwa den derzeit vertragslosen Bruno Labbadia und Lukas Kwasniok vom SC Paderborn.




























