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Hat Dreesen doch noch eine Chance?

Hainer und Eberl reagieren auf Gerüchte um Boss-Beben

Bayern-Sportvorstand Max Eberl (l.) hat sich zu Jan-Christian Dreesen (r.) geäußert
Bayern-Sportvorstand Max Eberl (l.) hat sich zu Jan-Christian Dreesen (r.) geäußert
Foto: © IMAGO/Laci Perenyi
20. Oktober 2024, 11:33
sport.de
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Hängt beim FC Bayern in der Führungsetage der Haussegen schief, gibt es gar interne Machtkämpfe an der Säbener Straße mit dem Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen im Mittelpunkt? Auf entsprechende Gerüchte, die am Samstag die Runde machten, haben nun Sportvorstand Max Eberl und Bayern-Präsident Herbert Hainer reagiert.

Der FC Bayern dürfte am Samstagabend gleich in doppelter Hinsicht erleichtert gewesen sein über den klaren Sieg gegen den VfB Stuttgart (4:0). Einerseits eroberten die Münchner die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurück, andererseits legten sie auf diese Weise auch eine Art Mantel über die pikanten Gerüchte, die zuvor die Runde gemacht hatten.

Denn die Wirtschaftszeitschrift "Manager Magazin" hatte am Samstagmorgen pikante Enthüllungen über eine angebliche Schieflage in der Führungsetage des FC Bayern veröffentlicht. Demnach gibt es beim deutschen Rekordmeister einen internen Machtkampf. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen rücke dabei immer mehr ins Zentrum der Kritik. Der 57-Jährige stehe vor dem Aus, hieß es.

"Ich bin ich schon gefragt worden, ob uns das irgendwie beeinflusst hat. Das kann ich mit einem klaren Nein beantworten", wurde Bayerns Sportvorstand Max Eberl nach dem Erfolg über die Schwaben deutlich. "Tatsächlich sind wir hier verantwortlich für das, was auf dem Platz passiert. Das ist das, worauf es ankommt. Das Drumherum versuchen wir, komplett auszublenden."

Deutlicher wurde Bayern-Präsident Herbert Hainer gegenüber "Bild". "Generell sind wir mit unserem Vorstand um den Vorsitzenden Jan-Christian Dreesen absolut zufrieden: Wir sind sportlich erfolgreich und werden auch auf der anstehenden Jahreshauptversammlung erneut wirtschaftlich hervorragende Zahlen präsentieren", sagte er.

FC Bayern will "Zeitschrift-Vorfall" nicht kommentieren

Die Gerüchte darum, dass Dreesen in der Vergangenheit eine Mitarbeitern (die mittlerweile nicht mehr im Verein tätig ist) mit einer Zeitschrift beworfen haben soll, wollte Hainer derweil nicht kommentieren. "Der FC Bayern äußert sich grundsätzlich nicht zu internen Angelegenheiten – genauso wenig zu Spekulationen in der Öffentlichkeit."

Wie das "Manager Magazin" unter anderem noch berichtete, wird von Dreesen derweil erwartet, auf eine Verlängerung seines Vertrages zu verzichten. Ansonsten drohe ihm eine Ablösung. Eine Entscheidung über seine Zukunft könnte demnach schon bei einer Aufsichtsratssitzung am 11. November fallen. 

Hat Dreesen beim FC Bayern doch noch eine Chance?

"Bild" hingegen hat erfahren, dass Dreesen durchaus noch Chancen auf eine Weiterbeschäftigung über den Sommer 2025 hinaus hat.

Auch der "kicker" schätzt die Gerüchte um ein Aus nach eigenen Recherchen als "falsch" ein. Demnach sei die "Wahrscheinlichkeit sehr groß", dass Dreesen langfristig weitermacht in München.

Sollte bei der genannten Gremiums-Sitzung allerdings am Ende doch keine Bestätigung des Bayern-Bosses erfolgen, soll zügig eine neue Lösung für Dreesen präsentiert werden, wie "Bild" weiter schreibt.

Mit Dreesen sollen laut "Manager Magazin" gleich mehrere Mitglieder des Aufsichtsrates unzufrieden sein. Hintergrund sei unter anderem der geplatzte Medien-Deal für die Bundesliga, an dessen Scheitern Dreesen als Präsidiumsmitglied der Deutschen Fußball Liga beteiligt war.

In einem angeblich von Bayern-Finanzchef Michael Diederich unterschriebenen Brief sollen die Münchner von der DFL Erklärungen für das Platzen des Geschäfts gefordert haben. Zudem sei Dreesen laut "Manager Magazin" vom Verein aufgefordert worden, seinen DFL-Posten an Diederich abzutreten. Der Bayern-Boss habe dies abgelehnt.

"Gerade Michael Diederich und Jan-Christian Dreesen arbeiten extrem vertrauensvoll und intensiv zusammen, um Fußballspiele zu gewinnen", erklärte Eberl.

"Wir als Klub - und das ist ja bei Bayern schon immer so gewesen - da gibt es immer wieder Einschläge von außen. Und wir als Klub wollen einfach als Wagenburg zusammenstehen, und wir gehen da gemeinsam durch."

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