Nach der Entlassung von Head Coach Robert Saleh bei den New York Jets kursierten Gerüchte durch die NFL, dass Aaron Rodgers an dieser Entscheidung beteiligt gewesen sei. Nun meldete sich der Star-Quarterback mit einer klaren Ansage zu Wort.
Rodgers, der seinen geplanten Auftritt in der "Pat McAfee Show" von Dienstag auf Mittwoch verschoben hatte, sagte beim früheren Punter der Colts: "Was all diese lächerlichen Anschuldigungen betrifft, werde ich nicht mehr als einen Satz als Antwort darauf verschwenden: Und der ist, dass ich diese Beschuldigungen verübele, denn sie sind schlicht und einfach falsch."
Rodgers legte in seiner ihm eigenen Art nach: "Es ist interessant zu sehen, was die Leute denken, wie viel Macht ich habe. Denn die habe ich nicht. Ich liebe Robert."
Weiter ließ Rodgers wissen, dass er Interimscoach Jeff Ulbrich voll und ganz unterstützen werde. Und das auch, sollte er Änderungen am offensiven Coaching Staff vornehmen. Medienberichten zufolge soll Saleh unmittelbar vor seiner Entlassung beschlossen haben, Offensive Coordinator Nathaniel Hackett die Play-Calling-Aufgaben abzunehmen.
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Ob Ulbrich dies nun ebenfalls tun wird, ließ er offen und gab auf seiner Antritts-Pressekonferenz lediglich zu verstehen, dass er über Änderungen im Offensivbereich nachdenke.

Rodgers gab derweil weiter an, dass er noch am Montagabend mit Teameigner Woody Johnson telefonisch gesprochen habe. "Wir hatten eine kurze Unterredung. Ich habe den Anruf geschätzt. Es war ein aufrichtiger Anruf. Er hat mich einfach gefragt, wie es mir geht." Laut Rodgers ging es in dem Anruf hauptsächlich darum, dass Rodgers im Spiel gegen die Vikings am Sonntag in London mit den Knöchel umgeknickt war.
Keineswegs jedoch soll es um Salehs Zukunft gegangen sein. "Und dann haben wir aufgelegt. In dem Moment hatte Woody keine Verpflichtung, mich über seine Pläne zu informieren. Ob er da schon wusste, was er tun würde, ist belanglos", sagte Rodgers.
Zudem betonte Rodgers: "Saleh war ein großer Grund dafür, dass ich zu den Jets gekommen bin."








