Der FC Bayern hat in der Champions League bei Aston Villa mit 0:1 (0:0) verloren. TV-Experte Dietmar Hamann bewertete anschließend zwei Schlüsselszenen der Partie, beide Male kamen die Münchner Protagonisten überhaupt nicht gut weg.
Der FC Bayern kann von Glück reden, die Königsklassen-Partie in Birmingham mit elf Spielern beendet zu haben, meint Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann. Denn: Innenverteidiger Dayot Upamecano hätte schon im ersten Durchgang "vielleicht vom Platz fliegen können", hob der 51-Jährige bei "Sky" hervor.
In der 16. Minute war Villa-Star Ollie Watkins seinem Münchner Bewacher nach einem Pass in die Spitze erstmals davongeeilt. Rund 30 Meter vor dem Tor des FC Bayern brachte Upamecano den Angreifer schließlich mit einem Klammergriff von hinten zu Fall - obwohl er der letzte Mann war.
Nur fünf Minuten später entwischte Watkins dem Münchner erneut, diesmal auf Höhe des Mittelkreises. Diesmal kassierte Upamecano die Gelbe Karte.
Beim Kurznachrichtendienst X zeigten sich schon während der Partie zahlreiche Fans empört, dass der Favorit aus der Bundesliga weiter mit elf Mann auf dem Platz stehen durfte. Auch in der sport.de-Einzelkritik kam der Innenverteidiger schlecht weg, der sich gegen Villa als "Unsicherheitsfaktor" des FC Bayern erwies (Note 5,5).
Hamann über Neuer: "Ist natürlich ein Torwartfehler"
Die zweite spielentscheidende Szene ereignete sich in der 79. Minute, als der kurz zuvor für Ollie Watkins eingewechselte Jhon Durán das Tor des Abends schoss.
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"Es ist natürlich ein Torwartfehler", analysierte Dietmar Hamann die Entstehung des 0:1: "Ich weiß nicht, was Manuel Neuer da am Sechzehner macht. Es besteht überhaupt keine Gefahr, weil Durán im Zweikampf ist, Upamecano ist da. Da passiert nichts. Er steht 16 oder 17 Meter vor dem Tor und wird überloppt. Das geht ganz klar auf seine Kappe."
Manuel Neuer hatte sich derweil nach der Partie bei "DAZN" verteidigt. Es gehöre zum Spiel des FC Bayern unter Vincent Kompany, dass er weit vor dem Tor steht und bei eigenem Ballbesitz als Anspielstation fungiert.































