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VfL Bochum schläft in der Schlussphase

Holstein Kiel holt Bundesliga-Punkt

Umkämpfte Partie zwischen Bochum und Kiel
Umkämpfte Partie zwischen Bochum und Kiel
Foto: © IMAGO/Tim Rehbein/RHR-FOTO
21. September 2024, 17:31

Beim Jubiläum von Trainer Marcel Rapp ist Holstein Kiel endlich richtig in der Fußball-Bundesliga angekommen.

Von 22 Spielern jubelte beim Abpfiff kein einziger. Viel zu erschöpft waren die Profis von Holstein Kiel nach dem späten Tor zum ersten Bundesligapunkt der Vereinsgeschichte, viel zu enttäuscht war die Elf des VfL Bochum, die ihrem ersten Sieg am vierten Spieltag so nahe gewesen war. Das 2:2 (2:1) bot gute Unterhaltung - es war jedoch für beide Seiten nicht erlösend.

"Unsere Erwartungshaltung ist klar eine andere", sagte Bochums Technischer Direktor Marc Lettau am "Sky"-Mikrofon frustriert, "dementsprechend sind wir natürlich nicht zufrieden. Es war ein Abnutzungskampf mit dem glücklichen Ende für Kiel." Das Ergebnis müsse der VfL "so hinnehmen und Schlüsse daraus ziehen", das Vertrauen in Trainer Peter Zeidler sei aber "ungebrochen".

Immerhin ist die Bochumer Sieglosigkeit keine neue Erfahrung: In den vergangenen beiden Jahren dauerte es bis zum neunten und zehnten Spieltag, ehe der erste Saisonerfolg gelang - und am Ende hielten die Westfalen trotzdem die Klasse.

Benedikt Pichler (15.) brachte Kiel erstmals in der Bundesliga in Führung. Doch Matus Bero (22.) und Lukas Daschner (35.) drehten noch vor der Pause das Spiel. Joker Shuto Machino (89.) glich allerdings für den Aufsteiger aus.

Zeidler musste auf den japanischen Neuzugang Koji Miyoshi (Oberschenkelprobleme) verzichten, zudem bot er mit Philipp Hofmann für Moritz Broschinski einen anderen Stürmer als beim 1:2 in Freiburg auf. Rapp wechselte gegenüber dem 1:6 gegen Bayern München auf vier Positionen. Der Trainer hatte im Vorfeld viel Optimismus verbreitet. "Wenn man guckt, welcher Gegner uns erwartet, sollte der Anspruch da sein, drei Punkte zu holen", sagte Rapp.

VfL Bochum schläft in der Schlussphase

Beide Teams begannen - dem Tabellenstand entsprechend - extrem nervös und hektisch. Ungenauigkeiten, Abspielfehler, Fouls - Kombinationen über mehr als drei, vier Stationen gab es in der Anfangsphase kaum. Die erste gelungene Aktion führte gleich zum Tor: Nach einem klugen Pass von Andu Kelati spielte Pichler VfL-Torhüter Patrick Drewes aus und erzielte das überraschende 1:0 der Störche.

Zeidler wechselte den schwachen Innenverteidiger Erhan Masovic gegen Kapitän Anthony Losilla aus, und plötzlich spielte auch Bochum Fußball: Nach starker Vorarbeit von Myron Boadu schlenzte Bero den Ball ins lange Eck. Der VfL erhöhte den Druck, schnürte Kiel in der eigenen Hälfte ein und wurde mit dem 2:1 belohnt. Hofmann legte im Strafraum ab, Daschner traf sehenswert mit dem Außenrist. Die große Chance zum Ausgleich ließ Kelati liegen, als er völlig frei über das Bochumer Tor schoss (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel drängte Kiel auf den Ausgleich, Armin Gigovic verfehlte aus bester Position knapp das Ziel (61.). Die Bochumer beschränkten sich lange auf die Verwaltung des knappen Vorsprungs, erst nach diversen Wechseln entdeckten sie die Offensive wieder. Dann schliefen sie aber beim 2:2.

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