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Deutsche Tennis-Talente stark

Seidel siegt - 15-Jährige verpasst Turniersieg

Ella Seidel hat in Pasardschik einen Turniersieg gefeiert
Ella Seidel hat in Pasardschik einen Turniersieg gefeiert
Foto: © IMAGO/Markus Tischler
23. September 2024, 15:12
sport.de
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In ihrer Profikarriere feierte Deutschlands Tennis-Hoffnung Ella Seidel bislang vier Siege bei kleineren Turnieren, nun hat die 19-Jährige beim W75-Turnier im bulgarischen Pasardschik den bislang größten Coup ihrer Karriere eingetütet.

Ella Seidel (Nummer 138 der Weltrangliste) hat das Sandplatzturnier in Pasardschik (W75) gewonnen. Das DTB-Talent setzte sich im Finale in einem reindeutschen Duell gegen Überraschungsfinalistin Caroline Werner (Nummer 572 der Weltrangliste) durch. 

Seidel hatte dabei nur selten Probleme und gewann deutlich mit 6:1 und 6:4. Lediglich im zweiten Durchgang schnupperte die 28-jährige Werner, die sich durch die Qualifikation bis ins Endspiel fightete, an ihrem ersten Turniersieg seit 2018. Beim Stand von 3:2 und 4:3 konnte sie allerdings jeweils ein zuvor geholtes Break nicht bestätigen. Letztlich bewahrte Seidel die Nerven und gewann.

In der Weltrangliste machen beide Spielerinnen einen Sprung. Seidel wird am Montag an Position 123 geführt, Werner macht sogar beinahe 150 Ränge gut und springt auf Platz 425.

Deutsches Herren-Duo feiert Turniersiege

Eine echte Sensation verpasste derweil die 15-jährige Mariella Thamm (Nummer 1134 der Weltrangliste). Das DTB-Talent erreich in Nogent-Sur-Marne (Frankreich/W15) völlig überraschend das Endspiel und schaltete auf dem Weg dorthin reihenweise Spielerinnen aus, die im WTA-Ranking weit vor ihr platziert sind.

Im Finale erwies sich die topgesetzte Tschechin Aneta Kucmova (Nummer 316 der Weltrangliste) allerdings als zu hohe Hürde. Thamm musste sich mit 3:6 und 1:6 deutlich geschlagen geben. Auch, da sie nur einen von sieben Breakpunkten in Zählbares ummünzen konnte. Zum Vergleich: Kucmova nutzte fünf von sechs Chancen.

Turniersiege feierten aus deutscher Sicht derweil Marvin Möller beim M15-Event im schwedischen Växjo und Benito Sanchez Martinez in Fayetteville (USA/M15).

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