Sturm-Talent Noel Futkeu hat Eintracht Frankfurt in diesem Sommer verlassen und sich Zweitligist Greuther Fürth angeschlossen. Die SGE hat beim 21-Jährigen allerdings weiter alle Trümpfe in der Hand.
Nach Informationen der "Sport Bild" haben sich die Hessen beim Mittelstürmer eine Rückkaufoption gesichert. Futkeu war im Juli für rund 250.000 Euro aus Frankfurt ins Frankenland gewechselt.
Die Eintracht könnte den Rechtsfuß demnach zurückholen, wenn er im Unterhaus durchstartet. Dann wäre wohl eine Zahlung von 1,3 Millionen Euro fällig.
Und bislang läuft die Saison in der 2. Bundesliga für Futkeu tatsächlich nach Maß. Nach vier Spielen für Fürth steht der Offensivmann bei zwei Toren und zwei Vorlagen.
Damit ist der Ex-Frankfurter das Gesicht hinter dem Höhenflug der Elf von Alexander Zorniger. Vor dem fünften Spieltag rangiert der ehemalige Bundesligist auf Platz drei der Tabelle.
Eintracht Frankfurt behält Futkeu genau im Blick
Bei Eintracht Frankfurt hatte Futkeu zuvor eine äußerst unglückliche Zeit erlebt. Nach dem Wechsel von Oberligist Schwarz-Weiß Essen an den Main bekam er letzte Saison im DFB-Pokal eine Bewährungschance.
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Völlig übermotiviert flog er nur fünf Minuten nach seiner Einwechselung wegen einer Tätlichkeit vom Platz, die Hessen schieden gegen Drittligist Saarbrücken aus. Es blieb sein einziges Spiel für die Profis. Bei der zweiten Mannschaft deutete Futkeu mit 16 Saisontoren in der Regionalliga aber sein Können an.
Fürth-Coach Zorniger war im Zuge der Vorstellung auf die schwierige Zeit seines neuen Schützlings eingegangen, hatte diese aber als Vorteil dargestellt.
"Er hat keinen typischen Werdegang aus einem NLZ zu den Profis, sondern musste auch mit Widerständen umgehen und das passt perfekt zu unserer Spielweise", sagte der Coach.
In Frankfurt verfolgt man allerdings weiter jeden Schritt. Darauf deuteten auch die jüngsten Aussagen von Sportvorstand Markus Krösche hin, der bereits ein Lob nach Fürth schickte.
"Noel Futkeu macht das sehr gut. Die Entwicklung, die er bei uns gemacht hat, setzt er dort fort", zeigte sich der SGE-Boss erfreut.































