Lando Norris vor Max Verstappen und Lewis Hamilton: Das erste Freie Training der Formel 1 beim Grand Prix der Niederlande stand ganz im Zeichen von Wetterkapriolen.
Keine Strandparty, sondern stürmische Wetterkapriolen bei der Rückkehr der Formel 1 aus der Sommerpause: Das erste Freie Training zum Grand Prix der Niederlande 2024 in Zandvoort stand ganz im Zeichen der bereits im Vorfeld befürchteten Windböen.
Trotzdem konnte insbesondere am Ende der Session trainiert werden, und nach einer Stunde hatte sich Lando Norris (McLaren) die Bestzeit gesichert.
Nach einer halben Stunde hatten gerade mal drei Fahrer eine Zeit gesetzt. Charles Leclerc (Ferrari) lag knapp zwei Zehntelsekunden vor Nico Hülkenberg (Haas) und George Russell (Mercedes) in Führung. Allesamt auf Regenreifen. Hülkenberg war zu dem Zeitpunkt schon zweimal von der Strecke abgekommen, dabei aber nie eingeschlagen.
Allerdings wurde das Wetter nach der ersten halben Stunde besser - jetzt begann sogar die Sonne durchzublinzeln. Das nutzte Lokalmatador Max Verstappen (Red Bull) für seinen ersten Run, und als auch er in der Schikane 11/12 prompt mal einen Dreher hinlegte, quittierte das niederländische Publikum das mit einem Raunen.
Formel 1: Strecke "von Runde zu Runde schneller"
Zehn Minuten vor Schluss war die Ideallinie zwar noch nicht vollständig abgetrocknet, aber es begannen sich erste trockene Kurven zu bilden. "Jetzt ist die Strecke mit Slicks am schnellsten, und sie wird von Runde zu Runde schneller", erklärte Formel-1-Experte Mathias Lauda im "ServusTV"-Kommentar.
Zu dem Zeitpunkt führte Norris noch mit einer Bestzeit von 1:20.392 Minuten, ehe die Zeiten zu purzeln begannen. Und McLaren drückte dem Geschehen den Stempel auf. Gut sieben Minuten vor Schluss setzte Verstappen eine Zeit von 1:16.043 Minuten. Nur ein paar Sekunden später fuhr Norris mit einer Zeit von 1:14.519 Sekunden über die Linie.
Bis zum Ende verbesserte sich der McLaren-Pilot auf 1:12.322 Minuten und verwies damit Verstappen (+0,201) und Lewis Hamilton (Mercedes/+0,684) auf die Plätze 2 und 3. Hamilton hatte auf seiner schnellsten Runde allerdings "viel Verkehr", wie er am Boxenfunk meldete. In Kurve 11/12 stand ihm ein Aston Martin im Weg.

