Die New Yorks Jets haben am Donnerstag gemeinsam mit den Washington Commanders trainiert. Von Heilsbringer Aaron Rodgers fehlte auf dem Platz jedoch jede Spur - dabei wollte der Quarterback unbedingt mitspielen.
Aufgrund des Regens entschied sich Robert Saleh laut eigener Aussage aber dazu, seinen Superstar während der Einheiten mit den Commanders zu schonen.
"Ich bin heute Morgen aufgewacht und habe das Wetter gesehen", berichtete der Head Coach der Jets am Donnerstag in einer Medienrunde. Bei ihm sei daraufhin der Gedanke gereift, Rodgers nicht aufs Feld zu schicken, denn: "Er hat jede Wiederholung im Training gemacht, also hatte ich einfach das Gefühl, dass es angesichts der angespannten Umgebung und der ungewohnten Gegner, bei denen man aufeinander aufpassen muss, unnötig war."
Seinem QB habe die Regenpause derweil überhaupt nicht geschmeckt. "Er hat sich gewehrt und wollte gehen, aber im Großen und Ganzen haben wir in Bezug auf Woche 1 noch einen weiten Weg vor uns und er wird noch andere Gelegenheiten bekommen", versicherte Saleh, der Rodgers aber auch in den Preseason Games nicht von der Kette lassen will.
NFL: Rodgers noch nicht bei 100 Prozent
Die Vorsicht des 45-Jährigen mag auf den ersten Blick wohl übertrieben erscheinen. Doch es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sich Rodgers immer noch von einem Achillessehnenriss zurückkämpft, der ihm und den Jets die komplette Vorsaison vermieste.
Obendrein räumte der Signal Caller erst kürzlich ein, dass er noch mehr Zeit benötigt, um auf sein gewohntes Level zurückzukehren. "Ich denke, es wird ein bisschen dauern", sagte Rodgers zu Beginn des Training Camps Ende Juli und ließ zugleich keinen Zweifel an seinem Gesundheitszustand aufkommen.
"Ich fühle mich großartig. Ich brauche nur die Wiederholungen", bekräftigte der zehnmalige Pro Bowler. "Die letzten fünf Prozent, um bei 100 Prozent zu sein, sind nur der mentale Teil."











