Davante Adams hat zuletzt betont, dass er trotz aller Trade-Gerüchte nicht vorhat, sich den New York Jets zeitnah anzuschließen. Ein ehemaliger NFL-Profi glaubt dennoch weiterhin an einen Wechsel an die Ostküste.
Vor ein paar Tagen ließ Jets-Quarterback Aaron Rodgers die Gerüchteküche um Adams hochkochen, indem er sagte, dass er gerne wieder mit dem Wide Receiver zusammenspielen würde. Boomer Esiason traut seinem Ex-Team derweil durchaus zu, den Offensivstar der Las Vegas Raiders noch vor dem Start der kommenden NFL-Saison zu verpflichten.
"Ich habe gehört, dass das, wenn es passiert, irgendwann Ende August oder Anfang September passieren wird", behauptete der viermalige Pro Bowler am Montag in seiner "WFAN"-Morgensendung und deutete sogar einen noch früheren Trade-Termin an. "Ich bin mir nicht sicher, warum das so lange dauern sollte."
Ein Grund dafür springt jedoch sofort ins Auge: Die Raiders sind schlicht nicht daran interessiert, Adams abzugeben. GM Tom Telesco machte dies erst vor wenigen Monaten deutlich. Nach der Übernahme von Head Coach Antonio Pierce will Las Vegas zudem endlich mal wieder um den Division-Titel mitspielen. Mit der Abgabe des besten Passempfängers würde dieses Ziel hingegen gewiss in weite Ferne rücken.
NFL-Show als Hilferuf für Davante Adams?
Darüber hinaus bekundete Adams selbst in der jüngeren Vergangenheit stets seine Loyalität gegenüber dem AFC-West-Team. Esiason will kürzlich trotzdem einen Hilferuf vom WR aufgeschnappt haben.
"Davante wird nie öffentlich sagen: 'Ich will die Raiders verlassen'. Aber man hört in dieser Wide-Receiver-Sendung ('Receiver' auf 'Netflix'], dass er sagt: 'Ich muss hier raus, bevor ich getötet werde.' Das sagte er. Das lässt den Zuschauer glauben, dass er aus Vegas raus will", berichtete der zweifache All-Pro.
Bei den Jets empfingen sie Adams aufgrund seiner Beziehung zu Aaron Rodgers unterdessen sicherlich mit offenen Armen. Die New Yorker haben ihrem Starting-QB seit dessen Ankunft im Vorjahr schließlich jeden Wunsch von den Augen abgelesen und im Zuge dessen zahlreiche Weggefährten aus seiner Zeit bei den Green Bay Packs in den Big Apple gelotst.







