Hochspringerin Imke Onnen steht wie ihre Kollegin Christina Honsel im Finale der Leichtathletik-EM 2024 in Rom. Die 29-Jährige zeigte sich zufrieden, sieht aber noch Verbesserungspotenzial. Für Honsel hätte es indes nicht besser laufen können.
Vier Sprünge, vier Erfolgserlebnisse: Christina Honsel hat bei der Hochsprung-Qualifikation der Frauen am Freitagabend in Rom die Muskeln spielen lassen. Mit am Ende 1,92 Metern bestätigte sie ihre starke Form, kürzlich war sie in der Diamond League in Marrakesh Zweite (1,91 m) geworden.
Imke Onnen, die zweite Hochspringerin des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV), konnte sich zwar ebenfalls die Startberechtigung fürs Finale am Sonntagabend sichern. An den 1,92 m scheiterte sie allerdings zweimal.
"Es ist aber schade, dass es mit den 1,92 Metern nicht geklappt hat. Aber im Finale habe ich eine neue Chance, da kann ich deutlich souveräner mit viel Selbstbewusstsein herangehen", sagte Onnen hinterher im Gespräch mit sport.de.
Konkurrenzkampf? "Ich mag das Wort nicht so gerne"
Einen ersten Wackler hatte sich Onnen gleich zu Beginn des Wettkampfs geleistet, als sie zwei Versuche bei den 1,81 Metern benötigte. "Den ersten Versuch hätte ich mir sparen können, da bin ich mit dem Bein eingefädelt und deswegen bin ich einfach unter die Stange gelaufen. Die Sprünge danach waren sehr souverän. Generell bin ich sehr positiv eingestellt, ich weiß, dass ich fit bin", erklärte die Hochspringerin.
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Nun tritt sie im Finale gegen ihre DLV-Kollegin an. "Ich würde gar nicht sagen, dass wir einen Konkurrenzkampf haben. Ich mag das Wort nicht so gerne, wir springen miteinander. Man versucht, für sich das Beste herauszuholen. Man hat eine bestimmte Höhe, die man erreichen möchte. Da guckt man gar nicht unbedingt nach links und rechts", so die 1,91 Meter große Athletin.

