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Handball
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Drei HBL-Teams wollen deutsche Dominanz fortsetzen

Füchse-Spieler Mathias Gidsel will mit Berlin wieder die European League gewinnen.
Füchse-Spieler Mathias Gidsel will mit Berlin wieder die European League gewinnen.
Foto: © IMAGO/Kevin Domas
24. Mai 2024, 14:45

Die European League der Handballer kann getrost als deutsche Domäne bezeichnet werden. In den vergangenen 20 Jahren schafften es nur zwei Nicht-Bundesligaclubs, sich in die Siegerliste des zweitwichtigsten Europapokals einzutragen. Am Wochenende wird in Hamburg wieder das Final Four gespielt, Titelverteidiger Füchse Berlin, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen wollen die beeindruckende Bilanz ausbauen.

Das "Ding" soll wieder nach Berlin

Für jeden der gleich drei Bundesligisten sind die Tage von Hamburg die letzte Gelegenheit, die Saison mit einem Titelgewinn abzuschließen. Zwar hat der Tabellenzweite für die kommende Saison bereits einen Platz in der Champions League sicher, "doch das ist nichts, was man wirklich in den Händen halten kann", sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert.

Der Respekt vor den drei anderen Teams sei groß, aber die Hauptstädter wollen "das Ding" wieder mit nach Berlin nehmen. "Das ist unser Selbstverständnis als Titelverteidiger", sagte der 30-Jährige.

Bukarest komplettiert das Teilnehmerfeld

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den rumänischen Meister Dinamo Bukarest, der am Samstag (15:00 Uhr) im ersten Semifinale auf Flensburg trifft. Im Anschluss (18:00 Uhr) ermitteln die Berliner und die Löwen den zweiten Endspielteilnehmer. Zu den gleichen Zeiten finden am Sonntag das Spiel um Platz drei und das Finale statt. Alle Spiele werden bei den Streamingdiensten Dyn und DAZN übertragen.

Der Liga-Dritte aus Flensburg hat gute Erfahrungen mit den Rumänen gemacht. In der Spielzeit 2021/22 traf man in der Gruppenphase der Champions League aufeinander. Das Heimspiel gewann die SG 37:20, in Bukarest feierten die Norddeutschen einen 28:20-Erfolg. Bei Finalturnieren lief es für Flensburg zuletzt aber nicht ganz so rund.

Beim Final Four um den DHB-Pokal ging Mitte April das Halbfinale gegen die MT Melsungen mit 28:33 verloren. "Wir müssen besser in das Spiel kommen und von Anfang an alles auf die Platte bringen", forderte Mannschaftskapitän Johannes Golla.

Löwen setzen auf ihr Europapokal-Gesicht

Nimmt man die Ergebnisse aus der Bundesliga, sind die Füchse klarer Favorit gegen die Löwen, die als Tabellen-Elfter bislang enttäuscht haben. Mit 38:32 und 36:28 gingen die Partien an die Berliner. Allerdings zeigen die Mannheimer in der European League ein anderes Gesicht.

Als einzige Mannschaft haben sie sich aus der Qualifikation bis in die Finalrunde gespielt. "Wir hatten keine guten Monate in der Bundesliga. Aber das spielt an diesem Wochenende keine Rolle", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki und ergänzte: "Bei so einem Final Four ist für jede Mannschaft alles möglich."

Alle drei Bundesligisten haben die European League beziehungsweise den EHF-Pokal als Vorgängerwettbewerb mindestens einmal gewonnen. Flensburg siegte 1997, die Löwen 2013. Die Berliner holten sich vor 2023 bereits in den Jahren 2015 und 2018 den Titel.

Einzig Bukarest steht noch ohne internationale Meriten da. Der 20-fache rumänische Meister stand exakt vor 20 Jahren das letzte Mal im Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs.

Wird Hamburg zur Dauerlösung?

Die Arena im Hamburger Volkspark ist erstmals Austragungsort des Final Four der European League. Aktuell waren am Freitag etwas mehr als 8000 Karten für die höchstens 12 000 Zuschauer fassende Halle verkauft. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) würde die Endrunde gerne durchgehend in der Hansestadt ausspielen. Vorbild ist die Champions League, die ihr Finalturnier seit 2010 in Köln austrägt.

1. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt
Flensburg-H
0
THW Kiel
THW Kiel
THW Kiel
0
18:45
Di, 17.02.
Elverum Håndball
Elverum Håndball
Elverum
0
BM Granollers
BM Granollers
Granollers
0
18:45
Di, 17.02.
Fredericia HK
Fredericia HK
Fredericia HK
0
Kadetten Schaffhausen
Kadetten Schaffhausen
Schaffhausen
0
18:45
Di, 17.02.
Montpellier HB
Montpellier HB
Montpellier HB
0
Bidasoa Irún
Bidasoa Irún
Bidasoa Irún
0
20:45
Di, 17.02.
FC Porto
FC Porto
FC Porto
0
Skanderborg Håndbold
Skanderborg Håndbold
Skanderborg
0
20:45
Di, 17.02.
MT Melsungen
MT Melsungen
Melsungen
0
IFK Kristianstad
IFK Kristianstad
Kristianstad
0
20:45
Di, 17.02.
SL Benfica
SL Benfica
SL Benfica
0
Vardar Skopje
Vardar Skopje
RK Vardar
0
20:45
Di, 17.02.
TSV Hannover-Burgdorf
TSV Hannover-Burgdorf
Hannover-B.
0
RK Nexe Našice
RK Nexe Našice
RK Nexe
0
20:45
Di, 17.02.
Hauptrunde Gruppe I
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1THW KielTHW KielTHW Kiel220057:46114
2SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-HandewittFlensburg-H220071:6744
3Bidasoa IrúnBidasoa IrúnBidasoa Irún200267:71-40
4Montpellier HBMontpellier HBMontpellier HB200246:57-110
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe II
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Skanderborg HåndboldSkanderborg HåndboldSkanderborg210159:5542
2FC PortoFC PortoFC Porto210158:5622
3Elverum HåndballElverum HåndballElverum210156:58-22
4BM GranollersBM GranollersGranollers210155:59-42
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe III
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1MT MelsungenMT MelsungenMelsungen220058:5264
2Vardar SkopjeVardar SkopjeRK Vardar210166:6242
3IFK KristianstadIFK KristianstadKristianstad210162:66-42
4SL BenficaSL BenficaSL Benfica200252:58-60
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe IV
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Fredericia HKFredericia HKFredericia HK210163:6212
2Kadetten SchaffhausenKadetten SchaffhausenSchaffhausen210161:6102
2RK Nexe NašiceRK Nexe NašiceRK Nexe210161:6102
4TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-BurgdorfHannover-B.210162:63-12
  • Viertelfinale
  • Playoff
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