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Ex-Profi macht Aus in Wolfsburg "schwer zu schaffen"

Schäfer-Wechsel zu RB Leipzig droht zu platzen

Marcel Schäfer könnte Max Eberl bei RB Leipzig ersetzen
Marcel Schäfer könnte Max Eberl bei RB Leipzig ersetzen
Foto: © IMAGO/Joachim Bywaletz
17. April 2024, 08:46
sport.de
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Am vergangenen Mittwoch verkündete der VfL Wolfsburg das überraschende Aus von Geschäftsführer Marcel Schäfer. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der 39-Jährige nun bei RB Leipzig ganz oben auf der Wunschliste. Doch eine zeitnahe Verpflichtung des Ex-Profis könnte offenbar scheitern.

Laut der "Sport Bild" ist Marcel Schäfer der "absolute Wunschkandidat" auf die Nachfolge von Ex-Geschäftsführer Max Eberl bei RB Leipzig. Der Ex-Profi wurde in der vergangenen Wochen vom VfL Wolfsburg von seinen Tätigkeiten als Geschäftsführer Sport befreit, weil er den Klubbossen zuvor seinen Wechselwunsch zum Saisonende mitgeteilt hatte.

Der kriselnde Bundesligist trennte sich daraufhin mit sofortiger Wirkung von dem 39-Jährigen, der im Anschluss von Fans im Netz und auf Plakaten als Verräter beschimpft und sogar bedroht wurde. Der Sportzeitschrift zufolge soll das unschöne Aus dem ehemaligen Nationalspieler "schwer zu schaffen machen". Eine schnelle Rückkehr auf die Fußball-Bühne sei "aktuell nicht denkbar".

RB Leipzig von Marcel Schäfer überzeugt

Daher stehe der sicher geglaubte Wechsel zu den Roten Bullen im Juli auf der Kippe, heißt es. Schäfer wolle sich wohl mindestens bis zum Januar eine Auszeit nehmen, um den Abschied aus der VW-Stadt und dessen Folgen zu verarbeiten. Dann könnte die Wolfsburger Vereinsikone, die mit dem VfL 2009 Deutscher Meister wurde, laut "Sport Bild" möglicherweise sogar ablösefrei nach Leipzig wechseln.

Soll Schäfer allerdings früher bei den Sachsen anheuern, müssten sich beide Klubs auf eine Ablösesumme einigen. Die Verhandlungen sollen bereits laufen. Eine Einigung ist allerdings noch nicht in Sicht. Der Aschaffenburger soll die Leipziger insbesondere durch seine Begeisterung für den RB-Fußball überzeugt haben. Auch seine Philosophie, Top-Talente zu verpflichten soll beim Tabellenvierten großen Anklang gefunden haben. 

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