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(M)

Bora-Teamchef gegen Tempo-Limit: "Würde Identität rauben"

Stürze in Serie beim Radsport
Stürze in Serie beim Radsport
Foto: © AFP/SID/Giuseppe CACACE
07. April 2024, 08:46

Trotz der Serie an schlimmen Stürzen im Radsport warnt Bora-hansgrohe-Teamchef Ralph Denk vor großen Eingriffen ins Regelwerk.

"Tempolimit und Radsport sind nicht kombinierbar. Man müsste für größtmögliche Sicherheit auf Auto-Rennstrecken fahren, aber das würde dem Radsport die Identität rauben", sagte der 50-Jährige der "Bild am Sonntag".

In den vergangenen Wochen hatten sich die schweren Crashs gehäuft, bei der Baskenland-Rundfahrt hatte es unter anderem Tour-Sieger Jonas Vingegaard (Dänemark) und den slowenischen Bora-hansgrohe-Star Primoz Roglic erwischt.

"Zurzeit liegen da 50 Millionen Euro in der Klinik", merkte Denk an.

Die Ursachen für die Stürze seien komplex. "Es gibt nicht einen Grund für die Unfälle, sondern viele: Immer schneller werdendes Material und Aerodynamik steht über allem", sagte Denk: "Das ist Fluch und Segen zugleich, denn wir wollen ja Material, das uns schneller macht. Die Etappen sind kürzer als vor 15 Jahren, daher intensiver und hektischer."

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