Vor wenigen Tagen gab Tennis-Legende Novak Djokovic die Trennung von seinem Trainer Goran Ivanisevic bekannt. Offiziell ist von einer einvernehmlichen Trennung die Rede. Doch das entspricht offenbar nicht ganz den Tatsachen.
Die Aus von Trainer Goran Ivanisevic im Team von Novak Djokovic ist angeblich auf einen heftigen Streit zurückzuführen, der sich beim ATP-Turnier in Indian Wells zugetragen hat. Das berichtet der Tennis-Journalist Craig Shapiro.
Demnach hat es in einer Trainingseinheit zwischen den beiden mächtig geknallt. Danach sei zwischen dem Duo "alles auseinandergebrochen", berichtete Shapiro, der dazu zunächst keine weiteren Einzelheiten nannte. Bereits einige Tag zuvor habe er allerdings gehört, dass der Superstar "unzufrieden" mit seinem Team gewesen sein soll, deutete der Journalist an, dass das Aus von Ivanisevic nicht aus heiterem Himmel kam.
"Düstere Stimmung" in der Djokovic-Box
In seinem Blog schrieb Shapiro anschließend, dass sich schon bei Djokovics Halbfinal-Pleite bei den Australian Open gegen Jannik Sinner abzeichnete, dass irgendetwas im Argen liegt. "Es war die Art und Weise, wie er verloren hat. Ich hatte den Eindruck, dass etwas nicht stimmt", erklärte der Journalist.
Von Quellen aus dem inneren Kreis des Serben habe er danach von einer "düsteren Stimmung" innerhalb der Box gehört. "Mir wurde gesagt, dass einige aus dem Team ohne Vertrag in die Saison gegangen sind. Es gab ein Gefühl der Unsicherheit unter denen, die in der Saison 2023 in der Box saßen", schrieb Shapiro.
Spekulationen über Rücktritt von Novak Djokovic
Er habe in den letzten Tagen einen "Mix an Spekulationen" über Djokovic gehört. "Dass er unmotiviert ist, die Sandsaison spielen will, auf Wimbledon verzichtet, bei Olympia spielt und seine Karriere dann beendet, um sich auf eine Vielzahl anderer Geschäfte konzentriert", zählte Shapiro auf. So recht daran glauben will der Journalist aber nicht, denn dafür war "sein Tennis in der letzten Saison einfach zu gut".
Der Nachfolger Ivanisevics steht laut Shapiro übrigens schon fest. Demnach wird der ehemalige serbische Profi und Doppel-Spezialist Nenad Zimonjić künftig dafür verantwortlich sein, dass der erfolgreichste Spieler aller Zeiten seine Bilanz weiter ausbaut.






