Der frühere Rugby-Star Louis Rees-Zammit verfolgt derzeit seinen Traum von der NFL. Nun scheint der Waliser bereits ein Team gefunden zu haben: Ausgerechnet Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs sichert sich offenbar seine Dienste.
Erst am Montag hatte die NFL bestätigt, dass Rees-Zammit in dieser Woche zu Besuch bei den Broncos und eben den Chiefs sein wird, nachdem er zuvor bereits bei den Jets und Browns gastierte.
Offenbar lief der Besuch in Kansas City so gut, dass sich die Chiefs entschieden, den früheren Rugby-Spieler unter Vertrag zu nehmen. Das zumindest berichtet Jordan Schultz vom "Bleacher Report", der von einer Vertragsunterschrift am Freitag spricht. Die Chiefs sollen Rees-Zammit als Hybrid aus Running Back und Wide Receiver einplanen, so Schultz.
Erst im Januar hatte der Waliser die Rugby-Fans erschüttert, als er bekannt gab, seinen Traum von der NFL zu verfolgen und dafür seiner bisherigen Sportart den Rücken zu kehren. Nun scheint der Traum Wirklichkeit zu werden.
"Ich habe schon immer darüber nachgedacht", sagte Rees-Zammit zuletzt. "Mein Vater war ein großes Vorbild für mich, denn er hat mich mit der Liebe zum Sport großgezogen. Er hat den Sport auch gespielt, als er jünger war, also ist es ganz einfach, das Spiel zu lieben, weil ich es von klein auf gesehen habe. Es war also schon immer in meinem Hinterkopf, aber es ist einfach toll, es jetzt endlich zu tun", erklärte der NFL-Newcomer.
NFL baut International Pathway Program weiter aus
Erst in der vergangenen Woche hatte der 23-Jährige beim Pro Day des NFL International Player Pathway (IPP) auf sich aufmerksam gemacht. Er lief beispielsweise die 40 Yards in 4,43 Sekunden und verbuchte beim Weitsprung eine Weite von 2,92 Metern.
Das IPP ermöglicht es in dieser Saison erstmals allen NFL-Teams, einen zusätzlichen Platz im Practice Squad zu belegen. Drei Mal pro Saison dürfen die Teams einen Spieler des IPP vom Practice Squad für das aktive Roster melden.
Es ist ein weiterer Schritt für das IPP, das bislang 37 Spieler hervorgebracht hat, von denen 18 den Kader schafften und fünf sogar den aktiven Kader. Unter ihnen sind auch die beiden Deutschen David Bada und Jakob Johnson.


































