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Kommentar zum DFB-Aufschwung

Achse vom FC Bayern oder BVB? Völlig unnötig!

Video: RTL-NFL-Experten von DFB-Team begeistert
27. März 2024, 12:16
sport.de
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Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft braucht starke Blöcke, um erfolgreich zu sein, und viele Spieler vom FC Bayern und vom BVB. Diese alte Weisheit gilt 2024 nicht mehr, wie das neu formierte DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit den Siegen in Frankreich und gegen Holland beweist. Ein Kommentar.

Die Euphorie ist da. Rund drei Monate vor dem Start der Europameisterschaft im eigenen Land ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder wer. Souveräner Sieg beim Vize-Weltmeister Frankreich. Hart erkämpfter Erfolg gegen den starken Nachbarn aus Holland. Das liest sich gut - und war auch gut anzuschauen.

Der Funke von der seit Jahren leblos, teils lethargisch wirkenden DFB-Mannschaft ist wieder auf die Fans übergesprungen. Dafür brauchte es keinen Zauberfußball, kein Tiki-Taka der Löw-Ära - sondern eine Elf, die spielt, arbeitet, in der jeder für den anderen rennt. Und eine ohne die vermeintlich starken Blöcke, bestehend aus Spielern von FC Bayern oder BVB.

Unter Nagelsmanns Vorgänger Hansi Flick war das noch anders. Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Leroy Sané und Jamal Musiala waren im Mittelfeld gesetzt, später Thomas Müller als offensiver Raumdeuter und Rasen-Radio.

Und auch den schwarzgelben Teil des Kaders mit den BVB-Verteidigern Mats Hummels, Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Mittelfeld-Arbeiter Emre Can, Offensivkraft Julian Brandt und Stürmer Niclas Füllkrug stellte kaum einer infrage.

Keine Achse von FC Bayern oder BVB nötig

Dann zog Julian Nagelsmann seine Lehren aus dem desaströsen Länderspieljahr 2023 und krempelte den Laden um.

Von den BVB-Profis ist einzig Füllkrug als Sturm-Joker geblieben. Ein Bayern-Block respektive eine Münchner Mittelfeld-Achse steht auch nicht mehr auf dem Platz: Goretzka ist fürs Erste raus, Kimmich nach hinten rechts verschoben, Sané rotgesperrt, Müller ein Mann für die letzten Minuten.

Stattdessen holte Nagelsmann Toni Kroos als Mittelfeld-Architekten zurück, dazu eine Mischung aus jungen und formstarken Spielern. Der Erfolg gibt ihm recht, die Zeit der Blockbildung im deutschen Fußball ist vorbei.

Kimmich und Goretzka vermisst in der Zentrale niemand, wenn Kroos mit Bayer Leverkusens Abräumer Robert Andrich harmoniert und beide Kapitän Ilkay Gündogan den Rücken freihalten. Auch der bisher unter Nagelsmann gesetzte Sané wird um einen Stammplatz hart kämpfen müssen. Und die aussortierten BVB-Profis sind sowieso bis auf weiteres in Dortmund besser aufgehoben als im A-Kader des DFB.

Nagelsmann hat seine Mannschaft gefunden - ändern muss er nix

Nagelsmann sprach nach dem Spiel viel von positiver Energie, die Spieler aus Klubs mitbringen, in denen es läuft. Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart, Real Madrid (Kroos). RTL-Experte Lothar Matthäus, beim WM-Triumph 1990 Teil des Inter-Mailands-Triumvirats in der Beckenbauer-Mannschaft, pflichtete bei. 

Weil Nagelsmann Platzhirsche und "Altvordere" abgesägt (oder versetzt) und frischen Wind reinbringt hat, läuft es wieder. Selbstbewusstsein und Selbstverständnis sind zurück. Etwas, das sich nie eingestellt hätte, hätte Nagelsmann weiter auf die Blöcke der in dieser Saison oft unterdurchschnittlich spielenden Bundesliga-Schwergewichte FC Bayern und BVB gesetzt.

Im Prinzip hat der Bundestrainer das vielzitierte Grundgerüst in den beiden EM-Härtetests gefunden. Groß ändern muss er nix. Okay, Manuel Neuer wird ins Tor zurückkehren und die Bayern-Quote wieder steigern - besser machen wird der einstige Welttorhüter das Team nicht.

Spieler aus sieben Vereinen standen gegen Holland in Nagelsmanns Startelf. Eine Mannschaft hat sich gefunden - sie geht raus und "spuit Fußball". 

Martin Armbruster

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