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Sieg im letzten Rennen der Karriere

Biathlon-Olympiasieger feiert Sensations-Abschied

Ein Sieg im letzten Biathlonrennen der Karriere? Peppe Femling hat's geschafft
Ein Sieg im letzten Biathlonrennen der Karriere? Peppe Femling hat's geschafft
Foto: © IMAGO/CARL SANDIN
25. März 2024, 12:24
sport.de
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Besser geht's nicht: Biathlon-Olympiasieger Peppe Femling hat im letzten Rennen seiner Karriere noch einmal für eine faustdicke Überraschung gesorgt und sich gemeinsam mit Anna Magnussen den schwedischen Meistertitel in der Single-Mixed-Staffel gesichert. 

Am Montag setzten sich Femling/Magnussen im Mixed-Staffel-Rennen in Luleå knapp vor Emma Nilsson und Emil Nykvist durch. Rang drei und Bronze gingen an Anna Hedström und Sebastian Samuelsson. 

"Das war ganz schön viel in den letzten Tagen. Jetzt ist es wirklich vorbei. Es fühlt sich gut an", sagte der überglückliche Femling nach dem Rennen gegenüber "SVT", nachdem er bei den Meisterschaften ob seines verkündeten Rücktritts besonders im Scheinwerferlicht stand. 

Auch Magnussen war mit ihrer Leistung mehr als zufrieden. Auf der letzten Runde war sie es, die die Goldmedaille ins Ziel brachte. "Ich bin froh, dass ich mit dem Druck umgehen konnte. Es war wichtig, dass ich die Null geschossen haben", sagte sie über ihren letzten Anschlag, in dem sie fehlerfrei blieb. 

Öberg-Schwestern verpassen das Podest nur knapp

Lediglich vier Sekunden auf das Podest fehlten am Ende den beiden Öberg-Schwestern Elvira und Hanna, die als eigenes Team an den Start gingen. Hanna Öberg gab zwar zu, dass sie das Tempo auf der ersten Runde mit den Männern überrascht habe, "aber es hat großen Spaß gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit vorne landen", sagte die 28-Jährige. 

Während die Öbergs auch im kommenden Winter im Weltcup-Zirkus unterwegs sind, wird Femling Gewehr und Skier ein für allemal an den Nagel hängen. Vor rund einer Woche hatte der Staffel-Olympiasieger von 2018 seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen war eine sportliche Achterbahnfahrt in den letzten Monaten, in denen er mal im Weltcup ran durfte, dann aber auch wieder in den IBU-Cup zurückversetzt wurde. 

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