Die Indianapolis Colts mussten in der abgelaufenen NFL-Saison zu großen Teilen auf Quarterback Anthony Richardson verzichten und schafften es dennoch beinahe in die Playoffs. Einen großen Anteil daran hatte auch Wide Receiver Michael Pittman Jr., dessen Vertrag nun ausläuft. General Manager Chris Ballard verriet nun die Pläne für diese wichtige Personalie.
Auf die Frage, ob Pittman auch in der kommenden Saison ein Colt sein werde, antwortete der Sportchef ohne großes Zögern mit "Ja". Ob man dieses Ziel über den Franchise Tag oder einen langfristigen Vertrag lösen wird, ließ Ballard noch offen:
"Es ist ein Instrument, das wir haben. Ich werde nicht sagen, dass wir es nicht nutzen werden, aber ich werde auch nicht sagen, dass wir es nutzen werden. Hoffentlich können wir uns einigen und einen Kompromiss finden", so Ballard über den Franchise Tag.
Am Mittwoch sagte Ballard: "Wir haben Gespräche mit Pittmans Agent geführt, der wirklich gut ist. Wir werden hart arbeiten, um eine Einigung zu erzielen."
Pittman selbst hat den Wunsch geäußert, die Möglichkeiten der Free Agency voll auszuschöpfen, und sagte kürzlich: "Ich würde meine Sorgfaltspflicht nicht erfüllen, wenn ich nicht alle Möglichkeiten ausloten und die beste Lösung finden würde".
NFL: Pittman für die Colts unverzichtbar
Klar ist demnach, dass die Colts sich finanziell durchaus werden strecken müssen, um ihren Wide Receiver zu halten. Und blickt man auf die abgelaufenen Saison, sollte dies die oberste Priorität sein.
Pittman war im Passspiel von Indy unverzichtbar und kommt aus einer Rekordsaison mit 109 Receptions und 1.152 Yards. Obwohl Pittman in den letzten drei Jahren gleich sechs verschiedene Starting Quarterbacks hatte, schaffte er im Schnitt 99 Catches für 1.053 Yards und damit die mit Abstand meisten bei den Colts.







