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Plötzlich wieder oben auf

DTB-Talent lacht Pleitenserie ins Gesicht

Noma Noha Akugue steht in Porto im Halbfinale
Noma Noha Akugue steht in Porto im Halbfinale
Foto: © IMAGO/Claudio Gärtner
23. Februar 2024, 20:16
sport.de
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Zu Beginn der Woche zählte Noma Noha Akugue zu den größten Sorgenfällen des deutschen Tennis, wenige Tage später hat sich die Hamburgerin am eigenen Schopf aus einem irren Pleitensumpf gezogen. 

Zwölf Matches in Serie verlor Noma Noha Akugue zwischen September 2023 und Februar 2024. Zweimal verlor die deutsche Hoffnungsträgerin sogar gegen Spielerinnen, die zum Zeitpunkt des Matches nicht unter den besten 400 der Welt rangierten. Insgesamt gewann sie in dieser Zeit nur drei Sätze - dann kam das W75-Turnier in Porto.

In Portugal fegte die 20-jährige Deutsche erst überraschend die Rumänin Elena Gabriela Ruse (Nummer 158 der Weltrangliste) mit 6:2 und 6:1 vom Court, setzte sich dann im Achtelfinale gegen die Lokalmatadorin Francisca Jorge (Nummer 199 der Weltrangliste) mit 6:4, 3:6 und 6:2 durch und rang am Freitag in der Runde der letzten Acht nun die Spanierin Leyre Romero Gormaz (Nummer 290 der Weltrangliste) in drei Sätzen (6:4, 3:6 und 6:4) nieder. 

Der Sieg gegen die 21-Jährige stand zwar lange auf der Kippe, insgesamt holten beide Spielerinnen fünf Breaks und jeweils 91 Punkte, angesichts der zurückliegenden Monate ist allerdings umso beeindruckender, dass Noha Akugue das Spiel dennoch zu ihren Gunsten entschied.

Deutsches Tennis-Talent darf auf zweiten Turniersieg hoffen

Im Halbfinale wartet nun überraschend die Niederländerin Suzan Lamens (Nummer 203 der Weltrangliste), die topgesetzte Spanierin Marina Bassols (Nummer 107 der Weltrangliste) mit 5;7, 7:6 und 6:4 in die Schranken wies.

Hoffnung auf vom zweiten Turniersieg ihrer Karriere darf sich die Noha Akugue ohnehin vorerst weiterhin machen. Bislang gewann sie nur 2022 das kleine W15-Turnier in Kairo. Zudem erreichte sie als bislang größten Erfolg ihrer Laufbahn 2023 das Finale des WTA-Turniers in Hamburg.

Schon jetzt ist zudem klar, dass die Deutsche unter die besten 200 der Welt zurückkehren wird.

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