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Negativschlagzeilen machen zu schaffen

Biathlon-Star hadert mit Kritik: "Es war sehr hart"

Elvira Öberg holte mit der Mixed-Staffel Bronze bei der Biathlon-WM
Elvira Öberg holte mit der Mixed-Staffel Bronze bei der Biathlon-WM
Foto: © IMAGO/PETTER ARVIDSON
23. Februar 2024, 06:13
sport.de
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Die Biathlon-WM 2024 in Nove Mesto verlief für das schwedische Team nicht nach Plan. Die Kritik blieb folglich nicht aus. Elvira Öberg gab nun zu, dass die negativen Schlagzeilen sie beeinflusst haben.

Mit nur drei Medaillen in der Tasche ist das schwedische Biathlon-Team aus Tschechien abgereist: Bronze in der Mixed-Staffel, Silber in der Damen-Staffel und Gold in der Herren-Staffel.

Eine Einzelmedaille gab es nicht. In der Heimat war die Kritik natürlich groß.

"Ich glaube, es gab vieles, was es schwierig gemacht hat", blickte Elvira Öberg im Podcast Vinterpasset auf die WM zurück.

Biathlon-Star Öberg: "Es war sehr hart"

Die 24-Jährige gab offen zu, dass sie sich während der Wettbewerbe mit der (negativen) Berichterstattung auseinandergesetzt hat. "Ich hatte Zeit, etwas Negatives über mich selbst zu lesen und was die Experten sagen", führte Öberg weiter aus.

Der Umgang damit sei ihr nicht leicht gefallen. "Es war sehr hart", betonte Staffel-Olympia-Siegerin von Peking und ergänzte: "Es war harte Arbeit und hat sehr lange gedauert". Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer älteren Schwester Hanna. "Es gut, die ältere Schwester mit viel Erfahrung vor Ort zu haben und in dieser Situation Unterstützung zu bekommen", so Öberg.

In den Einzelrennen kam Elvira Öberg kein Mal in die Nähe des Podests. Im Sprint landete sie auf Platz neun, in der Verfolgung auf Platz acht. Im Einzel enttäuschte sie mit Rang 30. Im abschießenden Massenstart sprang Platz 22 heraus. Beim Auftakt hatte sie in der Mixed-Staffel Bronze geholt.

"Mit einer Medaille in der Mixed-Staffel fing es gut an", hob Öberg hervor. Auch mit dem Sprint und der Verfolgung war sie zufrieden. Auch Platz 30 im Einzel stimmte sie nicht wirklich negativ: "Ich war mit meinem Rennen nicht wirklich unzufrieden, hatte aber das Gefühl, dass es nicht mein Tag war, ich aber ziemlich gut abgeschnitten habe."

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