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"Es kann sowieso nicht viel schlimmer werden"

Biathlon-Star will WM-Enttäuschung abhaken

Elvira Öberg blickt auf die Biathlon-WM 2024 voraus
Elvira Öberg blickt auf die Biathlon-WM 2024 voraus
Foto: © IMAGO/Christian Einecke
04. Februar 2024, 18:31
sport.de
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Elvira Öberg reist als Anwärterin auf Medaillen zur Biathlon-WM 2024. Die Olympiasiegerin will in Nove Mesto auch die Enttäuschung aus dem vergangenen Jahr vergessen machen.

"Es kann sowieso nicht viel schlimmer werden als letztes Jahr", offenbarte Öberg gegenüber dem schwedischen TV-Sender "SVT".

Rückblick: Die 24-Jährige war im letzten Winter ebenfalls als Mitfavoritin zur Biathlon-WM gereist. Doch in Oberhof machte ihr dann schließlich eine hartnäckige Krankheit zu schaffen. Öberg verpasste letztlich drei Rennen komplett. Am Ende gewann die Skandinavierin lediglich die Bronzemedaille mit der schwedischen Staffel.

In Nove Mesto soll alles anders werden. "Jetzt starte ich mit dem Wissen, wozu ich fähig bin, in diese WM und freue mich sehr darauf", blickte Öberg auf die anstehenden Biathlon-Festspiele in Tschechien voraus.

Die Skijägerin ergänzte: "Ich denke, es wird eine unglaubliche Erfahrung sein. Ich habe alle möglichen Voraussetzungen, um gut abzuschneiden, und das nehme ich wirklich mit. Es gibt mir tatsächlich viel Selbstvertrauen."

Bislang ein Sieg im Biathlon-Winter 2023/24

Öberg rangiert im Gesamtweltcup aktuell mit 602 Punkten hinter Ingrid Landmark Tandrevold (719), Justine Braisaz-Bouchet (689), Lisa Vittozzi (671) und Julia Simon (662) auf dem fünften Platz und ist damit die beste Athletin aus der schwedischen Mannschaft.

Ihren bislang einzigen Sieg in diesem Biathlon-Winter feierte Öberg Mitte Dezember in der Verfolgung von Hochfilzen. Nun will die Staffel-Olympiasiegerin von 2022 bei der Weltmeisterschaft in Nove Mesto (7. bis 18. Februar) Edelmetall abräumen.

  • Der schwedische Kader für die Biathlon-WM 2024:

Damen: Elvira Öberg, Linn Persson, Anna Magnusson, Mona Brorsson, Hanna Öberg

Herren: Martin Ponsiluoma, Sebastian Samuelsson, Jesper Nelin, Peppe Femling, Viktor Brandt

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