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Norwegen-Gala im IBU-Cup - DSV-Star schießt Horror-Serie

Danilo Riethmüller und die deutschen Biathleten gingen im IBU-Cup leer aus
Danilo Riethmüller und die deutschen Biathleten gingen im IBU-Cup leer aus
Foto: © IMAGO/Christian Einecke
02. Februar 2024, 08:07
sport.de
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Besser geht's nicht: Die norwegische Biathleten haben zum Auftakt des IBU-Cup-Wochenendes am Großen Arber einen herausragenden Erfolg gefeiert und die Konkurrenz geschlossen deklassiert. Im Sprint belegten die Skandinavier nicht weniger als die ersten sechs Plätze.

Sechs Athleten schickten die Norweger beim IBU-Cup-Sprint am Donnerstag im Bayrischen Wald an den Start. Am Ende war selbst der schwächste Skandinavier noch besser als die besten Nicht-Norweger. Nach einer wahren Demonstration der Stärke belegte das Team die Plätze eins bis sechs. 

Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Martin Uldal, der im Ziel satte 48,8 Sekunden Vorsprung auf Johan-Olav Botn (zwei Fehler) hatte. Rang drei und somit den letzten Treppchenplatz schnappte sich Isak Frey (zwei Fehler). Mats Øverb, Martin Nevland und Vebjørn Sørum mussten sich mit den Plätzen vier, fünf und sechs zufrieden geben. 

DSV-Duo knackt Top 10 - Lodl erlebt Albtraum-Serie

Ein deutsches Duo stemmte sich zumindest noch halbwegs erfolgreich gegen die norwegische Übermacht. Danilo Riethmüller (zwei Fehler) sicherte sich mit einem Rückstand von 1:49 Minuten Platz acht, David Zobel (ein Fehler) kam 2:14 Minuten später als der Sieger auf Platz zehn ins Ziel. 

Durchaus zu überzeugen wusste auch Youngster Linus Kesper bei seiner IBU-Cup-Premiere. Nach nur einem Schießfehler lief er als 18. auf Anhieb in die Top 20. Einen völlig gebrauchten Tag erlebten dagegen Simon Kaiser und Lucas Fratzscher, die nach vier bzw. fünf Schießfehlern nur auf den Plätzen 35 und 40 ins Ziel kamen. 

Schwächster DSV-Starter am Donnerstag war Darius Lodl, der in seinem Rennen den Albtraum aller Biathleten erlebte: Im ersten Anschlag traf er keine einzige Scheibe und musste fünf Mal in die Strafrunde. Die anschließende Null im Stehendanschlag war da nur ein kleiner Trost. In der Endabrechnung musste er sich mit Rang 63 zufrieden geben. 

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