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Tiefe Krise

Deutsches Tennis-Talent setzt Horrorserie fort

Noma Noha Akugue kommt einfach nicht in Fahrt
Noma Noha Akugue kommt einfach nicht in Fahrt
Foto: © IMAGO/Claudio Gärtner
23. Januar 2024, 15:45
sport.de
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Mit 20 Jahren zählt Noma Noha Akugue unbestritten zu den größten Talenten des deutschen Tennis. Im Sommer 2023 erreichte die Deutsche Meisterin des Jahres 2020 in Hamburg sogar erstmals ein Finale auf der WTA-Tour. Aktuell spricht allerdings wenig dafür, dass das nächste Karriere-Highlight bald folgt. Im Gegenteil: Noha Akugue steckt in einer tiefen Krise.

Beim W75-Turnier in Porto scheiterte Noma Noha Akugue in der 1. Runde mit 1:6 und 5:7 an der US-Amerikanerin Robin Anderson. Die 30-Jährige rangiert als 395 der WTA-Rangliste zwar mehr als 200 Plätze hinter der Deutschen (Nummer 184 der Weltrangliste), die Niederlage kommt dennoch nicht sonderlich überraschend. 

Seit das DTB-Talent Mitte September im Viertelfinale von Bukarest der einstigen French-Open-Finalistin Sara Errani unterlag, wartet Noha Akugue auf einen Sieg auf der Tour. Die Pleite gegen Anderson war bereits die neunte in Serie. Zweimal verlor de DTB-Hoffnungsträgerin sogar gegen Spielerinnen, die zum Zeitpunkt des Matches nicht unter den besten 400 der Welt rangierten. Insgesamt gewann sie in dieser Zeit nur zwei Sätze.

Gegen Anderson scheiterte Noha Akugue unter anderem an ihrem Service. Vor allem mit dem zweiten Aufschlag konnte die Hamburgerin schlicht keinen Druck auf ihre Gegnerin ausüben. Nur in acht von 24 Fällen konnte Noha Akugue mit dem Zweiten punkten.

Deutsche Tennis-Meisterschaften als Hoffnungsschimmer

Im zweiten Satz konnte das deutsche Talent der US-Amerikanerin zwar immerhin zweimal den Aufschlag abknöpfen, ihrerseits musste Noha Akugue allerdings gleich drei Breaks hinnehmen. Die Folge: Einen 2:5-Rückstand verwandelte Anderson noch zu einem 7:5 und folglich einem Sieg in zwei Sätzen.

Immerhin: Abseits der Profitour konnte Noha Akugue im Dezember Erfolge feiern. Bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach erreichte die Topfavortin das Halbfinale, wo sie gegen Nastasija Schunk aufgeben musste.

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