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Gegenseitige Schuldzuweisung

Zaunfahnen-Eklat kocht weiter

Das Banner der VfB-Fans verzögerte den Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Das Banner der VfB-Fans verzögerte den Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Foto: © IMAGO
22. Januar 2024, 11:16
sport.de
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Der Eklat und Streit um die Zaunfahne der Auswärtsfans des VfB Stuttgart in Bochum geht auch weit nach dem Spiel weiter. Der VfL Bochum und der VfB Stuttgart schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe.

Es war wohl eine der längsten Halbzeitpausen der Bundesliga-Geschichte. Schiedsrichter Bastian Dankert pfiff die Samstagnachmittag-Partie nach dem Seitenwechsel zunächst nicht an, da ein Banner der Stuttgarter Fans vermeintlich ein Fluchttor blockierte. Erst nach 40 Minuten zusätzlicher Pause war das Problem "gelöst".

Die Stuttgarter Fans lockerten das Banner. Eine Prüfung ergab, dass das Fluchttor aufgeht. Anschließend konnte angepfiffen werden. Zwischendurch stand ein Abbruch der Partie im Raum. Im Vorjahr hatte das entsprechende Banner ("Cannstatter Kurve") an exakt der gleichen Stelle gehängt. 

Nach der Partie war der Vorfall beherrschendes Thema, das Spiel rückte in den Hintergrund.

Beide Teams versuchten im Nachgang mit Statements Deutungshoheit im Zaunfahnen-Streit zu gewinnen.

Wehrle: "Es wurde alles freigegeben"

"Ursache war jeweils, dass der Veranstalter und die Sicherheitsbehörden im Bochumer Stadion die Rettungswege und insbesondere ein großes Fluchttor aus dem Gästefanblock trotz vorheriger Besichtigung als nicht hinreichend gangbar erachteten und somit die Veranstaltungsstätte nicht freigaben", teilten die Schwaben in einem Statement nach der Partie mit. 

"Die Fans, die Ultras haben angeboten, das Banner abzuhängen und dann das Stadion zu verlassen. Die Verantwortlichen wollten es dann nicht. Denn am Ende hat sich herausgestellt, dass sich die Fluchttore haben öffnen lassen trotz der Banner", wird VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle von der "WAZ" zitiert. "Es wurde alles freigegeben", sagte er. "In dem Fall war es ein Thema der Ordnungsbehörde in Bochum."

Bochum kontert: "Faktenlage war den Gästefans bekannt"

Die Bochumer sehen den Streitpunkt gänzlich anders. Der VfL betont, dass vorab hingewiesen worden sei, dass genau solch ein Szenario drohe.

Grund sei eine Anweisung vom Bauordnungsamt der Stadt Bochum vor der Saison 2023/24, diesen Sicherheitsmangel zu beseitigen. "Entsprechend wird dem jeweiligen Gastverein weit vor der Partie in Bochum in den so genannten Fan-Infos schriftlich mitgeteilt, welche Sicherheitsbestimmungen im Vonovia Ruhrstadion gelten und wie die Maximalgrößen an Zaunfahnen und deren Befestigung in welchem Blockbereich aussehen", heißt es in dem Bochumer Mitteilung. 

"Die Faktenlage war also den Gästefans aus Stuttgart bekannt. Diese haben vor Beginn der ersten Halbzeit die Dauer einer Lagebesprechung genutzt, um Banner regelwidrig aufzuhängen und diese mit einem Protestbanner zu kaschieren."

Die Bochumer betonten: "Eine Fortsetzung des Spiels wäre grob fahrlässig, im Ernstfall wären Menschenleben in Gefahr gewesen."

Schon beim Spiel gegen Gladbach hatte es ähnlichen Ärger gegeben, der Anpfiff verzögerte sich damals ebenfalls.

In den sich widersprechenden Aussagen zwischen Stuttgart und Bochum muss nun der DFB entscheiden. Der Verband ermittelt wegen der Vorfälle. Womöglich droht beiden Klubs eine Strafe. 

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