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"Glücklichsein" fehlte

Ex-Nationalspieler begründet Abschied von RB Leipzig

Marcel Halstenberg (re.) Marcel Halstenberg RB Leipzig im Sommer in Richtung Hannover 96
Marcel Halstenberg (re.) Marcel Halstenberg RB Leipzig im Sommer in Richtung Hannover 96
Foto: © IMAGO/motivio
18. Januar 2024, 10:33
sport.de
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Acht Jahre lang spielte Marcel Halstenberg bei RB Leipzig, wurde dort zwischenzeitlich sogar zum Nationalspieler. Doch im letzten Sommer zog der Links- und Innenverteidiger weiter zu Hannover 96. Warum ging der 32-Jährige den Schritt ins Unterhaus? Zu dieser Frage hat Halstenberg nun Stellung genommen.

Nach insgesamt 240 Spielen im Dress von RB Leipzig und mit 16 Toren und 27 Vorlagen sowie zwei DFB-Pokalsiegen im Gepäck zog Marcel Halstenberg im letzten Sommer nach acht Jahren in Sachsens Metropole weiter zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga. Dort hatte der gebürtige Laatzener bereits seine fußballerische Ausbildung in jungen Jahren genossen. 

"Ich bin mit meinem Werdegang sehr zufrieden", blickte Halstenberg nun im "kicker" auf seine Laufbahn zurück, in der er noch für die 2. Mannschaft von Borussia Dortmund und den FC St. Pauli aktiv war, bevor er 2015 bei RB so richtig durchstartete.

"In meiner Karriere ist alles gut, wie es gekommen ist. Ich hatte Glück und extrem gute Trainer, auch menschlich gesehen, bei denen ich mich sehr wohlgefühlt habe", so Halstenberg weiter. Im letzten Sommer wollte der Niedersachse dann aber unbedingt wieder näher an der Heimat sein.

"Sich familiär wieder rundum wohlzufühlen", sei der Auslöser für seinen Abschied von den Roten Bullen gewesen, sagte der frühere DFB-Kicker, der seit zweieinhalb Jahren nicht mehr für die Nationalelf nominiert wurde.

RB Leipzig: Halstenberg bedankt sich bei Eberl und Rose

Leipzig sei "eine tolle Stadt, und wir waren wirklich einige Zeit gerne dort", so der Abwehrmann weiter. Aber: "Meine Frau ist aber schon 2022 mit meiner Tochter in die Heimat zurück. Auf einmal fehlte mir dann ein sehr wichtiger Teil zum Glücklichsein."

Manchmal sei der Spielkalender mit der Champions League und Auswärtsspielen so voll gewesen, "dass es nicht einmal gereicht hat, um sich einmal wöchentlich zu sehen. Und Facetime kann so etwas eben nicht ersetzen", erklärte der 32-Jährige.

Wieder näher an seiner Tochter zu sein, habe schließlich den Ausschlag für das Comeback beim Jugendklub gegeben. 

"Ich wollte einfach sehr gerne zurück in meine Heimat zu meiner Familie und hatte auch den Wunsch, noch mal für 96 zu spielen – trotz der Top-Bedingungen in Leipzig", sagte Halstenberg und fügte an: "Ich bin speziell (dem früheren, Anm. d. Red.) Sportdirektor Eberl und Trainer Rose dankbar, dass sie dafür Verständnis hatten."

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