Die NFL hat die Kader für die 2024 Pro Bowl Games veröffentlicht. Nicht dabei: Der deutsche NFL-Star Amon-Ra St. Brown. Das schmeckt dem Receiver gar nicht.
Eine Woche vor dem Super Bowl trifft sich die NFL-Welt zu den Pro Bowl Games in Orlando. Seit Donnerstag ist klar, wer es in die Kader der beiden Conferences geschafft hat.
Auf der Liste der Wide Receiver der NFC findet sich der Name Amon-Ra St. Brown allerdings nicht. Dafür sind CeeDee Lamb (Dallas), Mike Evans (Tampa Bay), A.J. Brown (Philadelphia) und Sensations-Rookie Puka Nacua (Los Angeles Rams) dabei.
Nach dem Teamtraining am Donnerstag zeigte sich der Deutsch-Amerikaner vor Reportern wenig begeistert über die Entscheidung. Der Lions-Profi gab zu, dass er sich über die Nichtnominierung in den Pro-Bowl-Kader der NFC geärgert habe.
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"Die Receiver, die ausgewählt wurden, sind großartige Spieler, aber ich war heiß", sagte St. Brown.
Der 24-Jährige ist ein wichtiger Leistungsträger bei den Lions, die erstmals seit 1993 den Divisiontitel gewannen.
NFL: St. Brown legt Top-Werte auf - trotzdem nicht dabei
St. Brown spielt bisher seine beste Saison der Karriere. Mit seinen acht Spielen mit mindestens 100 Yards steht er in der Top 3 der Liga - neben Tyreek Hill und CeeDee Lamb. St. Browns steht bei 112 Receptions für 1.371 Yards und 10 Touchdowns. Zahlen, die eine Pro-Bowl-Wahl durchaus rechtfertigen.
Der Lions-Star zieht jetzt Motivation aus der Nicht-Nominierung. "Offenbar habe ich während der Saison nicht genug gemacht. Also muss ich noch härter spielen", erklärte der Receiver.
Allerdings ist es noch gut möglich, dass St. Brown nachberufen wird - falls er mit den Lions nicht selbst einen Super-Bowl-Run hinlegt. Schon im vergangenen Jahr ersetzte er A.J. Brown, der mit den Eagles den Super Bowl erreichte. Dennoch findet St. Brown, dass er als erste Wahl in den Pro Bowl gehört hätte. "Ja, ich muss noch noch mehr anstrengen", sagte St. Brown.
Bei der All-Star-Wahl stimmten Fans, Spieler und Trainer ab. So werden insgesamt 88 Profis auserkoren. Für jede Conference 21 Profis für die Offense, 18 für die Defense und 5 als Special Teams.








