Russell Wilson steht bei den Denver Broncos wegen seiner jüngsten Degradierung wohl vor dem Aus. Ein Quarterback-Kollege sprang dem abgesetzten Superstar nun aber unverhofft zur Seite.
Aaron Rodgers lieferte sich in seiner Zeit bei den Green Bay Packers früher packende Duelle mit Russell Wilson, als dieser noch für die Seattle Seahawks auflief. Die langjährigen NFC-Konkurrenten eint seit kurzem aber offenbar die Abneigung gegen den aktuellen Head Coach der Broncos.
Bei seinem wöchentlichen Auftritt in der "The Pat McAfee Show" sprach Rodgers zunächst über den Schlagabtausch, den er sich über Jahre mit Wilson lieferte. "Russ und ich hatten im Laufe der Jahre einige Kämpfe. Es gab eine große Rivalität und wir konnten sie offensichtlich nicht beilegen ... in Seattle."
Mittlerweile hegt der Quarterback der New York Jets jedoch mehr Sympathien für Wilson, was vor allem an seiner eigenen Abneigung gegen Denver-HC Sean Payton liegt. "Ich denke, wir haben jetzt einen gemeinsamen Feind, basierend auf einigen Kommentaren, die über einen lieben Freund von mir gesagt wurden."
Rodgers verwies damit auf Paytons Abrechnung mit seinem Vorgänger Nathaniel Hackett. Der 60-Jährige übte vor wenigen Monaten heftige Kritik am heutigen Offensivkoordinator der Jets. "Es könnte einer der schlechtesten Trainerjobs in der Geschichte der NFL gewesen sein", schoss Payton damals im Interview mit "USA Today" gegen Hackett.
NFL: Rodgers "applaudiert" Wilson
Dass Payton diese Überheblichkeit nun zum Verhängnis wird - die Broncos haben keine Chance mehr auf die NFL-Playoffs und stehen in der Offseason wohl ohne Franchise-QB da - erfreut Rodgers offenbar. Er verurteilte das Verhalten der Broncos gegenüber Wilson und lobte den Quarterback für seinen Umgang mit dieser Situation.
"Ich denke, Russell Wilson hat das, was in Denver passiert ist, ziemlich gut gemeistert und ich applaudiere ihm dafür, dass er darüber gesprochen hat. Das ist eine skandalöse Situation und er hat definitiv besser gespielt als letztes Jahr", hob Rodgers am Dienstag hervor.
Um Geld einzusparen, wurde Wilson von den Broncos für die letzten zwei Spiele der Regular Season auf die Bank gesetzt. Der Spielmacher verriet bereits, dass ihn sein Team zuvor zu einer Vertragsänderung nötigen wollte. Als er dies verweigerte, folgte die prompte Degradierung.







