Die Saison der Green Bay Packers bot bereits einige Wendungen. Nichtsdestotrotz ist die traditionsreiche Franchise immer noch im Kampf um die NFL-Playoffs. Nun gibt es allerdings abermals Chaos im hohen Norden. Das Team suspendierte nämlich Cornerback Jaire Alexander für das nächste Spiel. Der Grund ist ein kurioser!
Alexander war am Sonntag beim Spiel gegen die Carolina Panthers aus unerklärlichen Gründen mit den Kapitänen zum Münzwurf gegangen. Abgesprochen war diese Aktion mit dem Team vorher nicht, die Verwunderung war indes umso größer.
Zu allem Überfluss verbockte Alexander dann auch noch beinahe den Münzwurf. Bevor jemand anderes etwas sagen konnte, entschied er für die Packers auf "Zahl" und gewann damit sogar. Anstatt wie üblich "defer" zu entschieden, also das eigene Angriffsrecht auf die zweite Halbzeit zu verschieben, sagte Alexander, die Packers wollen zunächst Defense spielen.
Eine unübliche Aussage, die sogar hätte bedeuten können, dass man in beiden Hälften nicht den Ball zum Start bekommen würde. Schiedsrichter Kemp ging zum Glück für Alexander auf Nummer sicher und fragte nach. Die Situation klärte sich und die Packers bekamen zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball.
NFL: Packers bestrafen Alleingang
Was auch immer sich Alexander bei seinem Alleingang gedacht hat, sein Arbeitgeber verstand es offenbar nicht. Für Alexander heißt das, dass er im Duell gegen die Minnesota Vikings nur zuschauen wird.
"Die Entscheidung, einen Spieler zu suspendieren, nehmen wir nie auf die leichte Schulter. Leider hat uns sein Verhalten vor dem Spiel in Carolina zu diesem Schritt veranlasst", sagte General Manager Brian Gutekunst.
"Wir erwarten, dass jeder das Team an die erste Stelle stellt. Wir sind enttäuscht, aber wir hatten ein gutes Gespräch mit Jaire. Wir erwarten, dass er daraus lernt. Wir freuen uns darauf, ihn nächste Woche wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Er ist ein geschätztes Mitglied dieses Teams und wird es auch in Zukunft sein", versuchte Gutekunst die Wogen schon wieder zu glätten.











