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Schlecht wie vor 26 Jahren

Historische Klatsche für Biathlon-Superstars

Quentin Fillon Maillet findet im Biathlon-Winter 2023/24 nioch nicht in die Spur
Quentin Fillon Maillet findet im Biathlon-Winter 2023/24 nioch nicht in die Spur
Foto: © IMAGO/Pierre Teyssot
18. Dezember 2023, 16:19
sport.de
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Frankreichs Biathlon-Herren gehören seit jeher zu den bestimmenden Athleten des Weltcups, mit Martin Fourcade, Raphael Poiree und Quentin Fillon Maillet stellt die Grande Nation drei der erfolgreichsten Skijäger aller Zeiten. Aus dem aktuellen Aufgebot feierte neben Fillon Maillet bereits Emilien Jacquelin Siege im Weltcup, Fabien Claude, Éric Perrot und Antonin Guigonnat enterten zudem schon mindestens einmal das Podest in einem Einzelrennen der Elite. Aktuell läuft es dennoch historisch schlecht.

Nachdem die ersten drei Stationen des Biathlon-Weltcups 2023/24 Geschichte sind, dürfte man vor allem im norwegischen, deutschen und schwedischen Lager durchaus zufrieden sein: Der DSV sammelte schon sechs Podiumsplatzierungen (3 Siege), Schweden zwei (1 Sieg) und wenig überraschend landeten die Norweger satte 16 Mal auf dem Stockerl (4 Siege). Was hingegen ins Auge sticht: Einen Biathleten aus Frankreich sucht man bislang vergeblich auf den ersten drei Rängen. Ein Umstand, der historische Ausmaße hat.

Nach acht Einzelrennen stand die französische Herren-Auswahl letztmals im Winter 1996/1997 ohne Podestplatz da. Das enthüllt "Nordic Mag". 

Frankreichs Biathleten schlecht wie vor 26 Jahren

Zu dieser Zeit dominierten die Deutschen Sven Fischer und Ricco Groß, Pavel Rostovzev und Viktor Maigurov aus Russland, der Italiener Wilfried Pallhuber und ein gewisser Ole Einar Björndalen (Norwegen) die Szene. Damals gelang im gesamten Winter überhaupt nur einem Franzosen der Sprung aufs Treppchen: Der spätere "Mister Weltcup" Poiree wurde im Januar 1997 Dritter im Sprint von Antholz. 

Auffallend: An der infolge des Fluorverbots in dieser Saison besonders herausfordernden Präparation der Skier kann die überraschende französische Flaute eigentlich nicht liegen, denn bei den Frauen sind die Französinnen mit fünf Siegen und zwei weiteren Podestplatzierungen das Maß der Dinge.

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