In der Formel 1 sammelte Mercedes-Youngster Frederik Vesti bereits erste Wettkamperfahrungen, als er George Russell im Training von Mexiko ersetzte. Auch in Abu Dhabi darf sich der 21-Jährige über weitere Einsatzzeit in der Königsklasse des Motorsports freuen - diesmal als Ersatz für Lewis Hamilton.
"In Abu Dhabi im FP1 zu fahren, ist ein weiterer Schritt in meiner Karriere", wird der junge Däne, der bereits seit 2021 Mitglied des Juniorprogramms von Mercedes ist, auf der Website zitiert: "Meine erste Erfahrung mit einer offiziellen Session an einem F1-Wochenende in Mexiko war ein großer Moment. Ich habe so viel gelernt, und es war toll, das Team zu unterstützen und mit Lewis und George zu arbeiten"
Nun darf der Nachwuchsfahrer auch beim Saisonfinale der Formel 1 ran. Verdient hat sich Vesti seine Beförderung durch gute Leistungen in der Formel 2, wo er in der laufenden Saison bereits vier Sieg feierte und aktuell den zweiten Rang in der Gesamtwertung bekleidet. Nun macht der Mercedes-Junior einen weiteren Schritt in Richtung Königsklassen-Cockpit.
Formel 1: Frederik Vesti erneut im F1-Cockpit
"Ich freue mich darauf, auf dieser Erfahrung in Yas Marina aufzubauen. Es ist eine Strecke, die ich gut kenne, und das wird es zweifellos einfacher machen, in der einen Stunde Training auf Tempo zu kommen", sagte Vesti und ergänzte: "Ich freue mich sehr darauf, im FP1 und dann beim Test nach der Saison wieder hinter dem Steuer des W14 zu sitzen."
Auch Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin freut sich, dass die Nachwuchshoffnung eine erneute Chance beim deutsch-britischen Team erhält. "Fred hat sich in seinem ersten Trainingseinsatz in Mexiko-Stadt gut zurechtgefunden. Wir freuen uns darauf, ihn in Abu Dhabi wieder im Auto zu haben", so der 50-Jährige.
"Für Fred wird es angesichts seiner Verpflichtungen in der F2 ein arbeitsreiches Wochenende. Er hat jedoch bewiesen, dass er die Reife und das Selbstvertrauen besitzt, um damit umzugehen, und ich bin sicher, dass er an diesem Wochenende das Beste daraus machen wird", gibt sich der Brite zuversichtlich, dass Vesti der enormen Belastung standhält.


