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Warum eine Zusammenarbeit zuletzt noch scheiterte

Tennis-Star Zverev öffnet Tür für Boris Becker

Boris Becker (l.) und Alexander Zverev sind die Aushängeschilder im deutschen Tennis
Boris Becker (l.) und Alexander Zverev sind die Aushängeschilder im deutschen Tennis
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto
21. November 2023, 12:08
sport.de
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Boris Becker ist im Oktober 2023 auf die ganz große Tennis-Bühne zurückgekehrt. Als Headcoach des dänischen Top-Spielers Holger Rune will als Trainer wieder große sportliche Schlagzeilen schreiben und Erfolge sammeln. Bevor er als neuer Trainer der aktuellen Nummer acht der Welt vorgestellt wurde, gab es wiederholt auch Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Tennis-Star Alexander Zverev.

In einem jüngsten Interview anlässlich des Saisonfinales 2023 hat "Sascha" Zverev noch selbst darüber gesprochen, wie konkret diese Pläne tatsächlich gewesen sind.

"Bei mir war auch mal der Gedanke da, mit Boris etwas zu tun. Das war 2018 da, da war ich aber noch zu jung. In den letzten paar Jahren gab es viele Momente, in denen man natürlich so ein bisschen ungewiss war, was Boris angeht. Das hatte aber nichts mit dem Sportlichen zu tun. Was das Sportliche angeht, ist er einfach einer der größten Experten", äußerte sich Zverev am "Sky"-Mikrofon voll des Lobes über den dreimaligen Wimbledon-Champion Becker.

Der Olympiasieger von 2022 und Becker hatten einige Zeit schon intensiver miteinander zu tun, als der 55-Jährige zwischen 2017 und 2020 als Head of Men's Tennis für den Deutschen Tennis-Bund gearbeitet hatte.

In dem Interview schloss Zverev auch explizit nicht aus, dass es irgendwann in der Zukunft noch einmal mit einer Zusammenarbeit mit Becker klappen könnte: "Ja. Aber in naher Zukunft wird es nicht passieren, weil er beschäftigt ist", erinnerte der 26-Jährige allerdings daran, dass Becker gerade erst die Zusammenarbeit mit Konkurrent Holger Rune aufgenommen hat.

Zverev würde Ferrer als Trainer "sofort wieder nehmen"

Zverev traut dem neuen dänisch-deutschen Duo eine erfolgreiche erste Saison im kommenden Jahr zu: "Er (Boris Becker, Anm. d. Red.) ist einfach ein Tennis-Experte, er versteht Tennis. Er weiß, was es bedeutet, ganz oben zu sein und wie man dort hinkommt. Ich glaube, dass er Holger auch sehr helfen kann."

Der Hamburger selbst weiß derweil genau, wen er für sich als Headcoach präferieren würde: Es ist David Ferrer, der ihn bereits in den Jahren 2020 und 2021 zeitweise betreute. "Den würde ich sofort wieder nehmen", stellte Zverev deutlich heraus, dass er den 41-jährigen Spanier für einen herausragenden Trainer hält. 

Damals hatten vor allem familiäre Gründe während der Corona-Pandemie dazu geführt, dass der ehemalige Weltklassespieler Ferrer die Zusammenarbeit mit Alexander Zverev beendet hatte. Gegenwärtig arbeitet er als Kapitän der spanischen Davis-Cup-Mannschaft, was eine Anstellung als Zverev-Coach nicht zulässt. 

"Wir werden sehen, was in Zukunft sein wird. Mit ihn zusammenzuarbeiten, war für mich ein großer Spaß und eine große Freude. Wir haben super Ergebnisse gehabt, also why not?", führte Zverev in Bezug auf seinen ehemaligen Coach Ferrer weiter aus. 

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