Was war das für eine kuriose Szene letzten Donnerstag! Nach dem immens wichtigen 1:0-Auswärtssieg von Borussia Dortmund in der Champions League bei Newcastle United ging der Busfahrer des BVB unfreiwillig viral. Der kuriose Grund: Er hatte sich mit dem Mannschaftsbus des BVB ein Knöllchen eingehandelt.
In den sozialen Medien wurde ein Videomitschnitt von der Szene bis Freitag tausendfach geteilt, wo zu sehen ist, wie ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes von Tynemouth in Nordengland unweit von Newcastle den Strafzettel ausstellt.
Über 57 Euro kostete das Knöllchen für den Dortmunder Busfahrer Christian Schulz. Dieser hatte für sein großes Gefährt zwar für drei Pfund ein Parkticket gezogen. Allerdings stand er im Parkverbot und wurde entsprechend zur Kasse gebeten.
Gegenüber der "Bild" klärte der langjährige BVB-Mitarbeiter (seit 2011 schon in Diensten der Schwarz-Gelben) darüber auf, wie es zu der kuriosen Knöllchen-Geschichte kam.
"Ich wollte unbedingt noch mal das Meer sehen und wenn ich schon mal in England bin, auch Fish und Chips essen. Damit, dass es dann aber die teuersten Fish und Chips meines Lebens geworden sind, habe ich allerdings nicht gerechnet", so Schulz, der den ganzen Vorfall aber mit dem nötigen Humor nahm.
BVB-Stars bekamen zunächst nichts mit
"Zum ersten Mal, dass ich für Falschparken mit dem BVB-Bus belangt worden bin – und dann so was! Aber ein Freund hat mich angerufen und gesagt, dass selbst die 'BBC' darüber berichtet hat."
Übrigens: Die Spieler von Borussia Dortmund bekamen von dem Vorfall vor Ort nichts mit, bekamen die Szene vermutlich erst im Nachgang über die sozialen Medien auf ihre Smartphones übermittelt. Zur An- und Abreise nutzte der Lizenzspieler-Tross des BVB das Flugzeug. Lediglich für die Fahrten vom Hotel in den St. James' Park, der Spielstätte von Newcastle United, wurde der Mannschaftsbus genutzt.































