Borussia Dortmund hat sich in der Champions League mit einem torlosen Remis von AC Mailand getrennt. Sébastien Haller musste die kompletten 90 Minuten von der Bank aus verfolgen. BVB-Cheftrainer Edin Terzic begründete seine Entscheidung nach dem Schlusspfiff.
Im Gruppen-Duell mit der AC Mailand (0:0) setzte Terzic wie schon in den vergangenen beiden Bundesliga-Partien gegen den VfL Wolfsburg (1:0) und die TSG Hoffenheim (3:1) auf Neuzugang Niclas Füllkrug.
Doch am Mittwochabend wurde Youssoufa Moukoko und eben nicht Sébastien Haller, der sich seit Wochen im Formtief befindet, in der Schlussphase (85. Minute) eingewechselt.
"Wir hatten das Gefühl, dass wir wenige Flanken-Aktionen und wenige Aktionen, in denen wir den Stürmer mit dem Rücken zum Tor anspielen hatten, deshalb haben wir uns in dem Moment für Youssoufa [Moukoko] entschieden. Er hatte durch seine wendigen Bewegungen auch noch ein bis zwei Chancen und ein paar Bälle von hinten geklaut. Das war die Idee dahinter, aber es hat leider nicht geklappt, dass wir uns dafür belohnen", begründete Terzic seine Entscheidung gegen Milan nach dem Abpfiff bei "DAZN".
Sowohl Füllkrug als auch Moukoko blieben gegen den italienischen Traditionsklub glücklos, sodass der BVB in der Gruppe F nach dem zweiten Spieltag mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz rangiert.
BVB in der Champions League unter Druck
Als nächstes treffen die Dortmunder in der Champions League auf Newcastle United (25. Oktober, 21 Uhr). Der Premier-League-Klub führt die Gruppe F aktuell mit vier Zählern vor Paris Saint-Germain (3), der AC Mailand (2) und dem BVB (1) an.
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Die Westfalen benötigen gegen Newcastle United dringend Tore und Punkte, soll das Achtelfinale nicht schon in weite Ferne rücken. Der BVB hatte zum Auftakt in die Champions-League-Saison mit 0:2 bei Paris Saint-Germain verloren.






























