Die erste Woche der neuen NFL-Saison ist in den Büchern. Die schwere Rodgers-Verletzung, der Giants-Meltdown, das Brady-Comeback in Foxborough - Geschichten bot der Auftakt in die neue Spielzeit ohne Ende. Doch wie erging es eigentlich den deutschen Spielern beim Startschuss in die neue Saison?
Mit Blick auf Amon-Ra St. Brown ist "Startschuss" schon das richtige Wort. Der Deutsch-Amerikaner eröffnete nämlich mit seinen Detroit Lions die neue NFL-Saison mit einem Auswärtsspiel beim amtierenden Super-Bowl-Champion, den Kansas City Chiefs.
Und der neue Kapitän der Lions lieferte ab! St. Brown fing sechs seiner neun Targets und verbuchte dabei 71 Yards. Im ersten Quarter sorgte der Wide Receiver zudem für den ersten Touchdown der Saison und legte den Grundstein für den 21:20-Erfolg von Detroit.
Weniger gut lief es hingegen für Bruder Equanimeous. Der ältere der beiden St.-Brown-Brüder stand leider nicht im Aufgebot seines Teams, den Chicago Bears. Noch im vergangenen Jahr hatte EQ für die Bears in 16 Spielen auf dem Platz gestanden und dabei 323 Yards und einen Touchdown erzielt.
NFL: Jakob Johnson mit viel Spielzeit beim Raiders-Sieg
Der dritte Deutsche im Bunde ist Fullback Jakob Johnson. Der Stuttgarter war mit seinen Las Vegas Raiders gegen die Denver Broncos im Einsatz. Angeführt von Neu-Quarterback Jimmy Garoppolo starteten die Mannen aus Sin City mit einem knappen 17:16-Sieg in die Spielzeit.
Johnson stand dabei in 27 Offense-Snaps (46%) und fünf Special-Teams-Snaps (26%) auf dem Rasen. 46% der Offense-Snaps zu spielen ist für Jakob Johnson der höchste Wert bei den Raiders und der fünfthöchste Wert seiner Karriere.
Die drei weiteren Deutschen Kilian Zierer, David Bada und Marcel Dabo hatten die Roster Cuts nicht überstanden. Während Zierer und Bada an Verletzungen laborieren, wurde Dabo von den Colts erneut für die Practice Squad verpflichtet.



































