Am Deadline Day wechselte Randal Kolo Muani für 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Paris Saint-Germain. Der Transfer, der durch den Streik des Stürmers einen faden Beigeschmack hatte, kam nicht überall gut an. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps bewertet den Wechsel dennoch als Gewinn.
Randal Kolo Muani wechselte kurz vor Ende der Transferfrist für 95 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain, nachdem er die Teilnahme am Training von Eintracht Frankfurt verweigert hatte. In der französischen Hauptstadt trifft der 24-Jährige mit Ousmane Dembélé und Kylian Mbappé auf zwei bekannte Gesichter aus der Nationalmannschaft.
Auch deshalb begrüßt Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps den Wechsel des Angreifers. "Die Tatsache, dass sie täglich miteinander zu tun haben, kann nur positiv sein. Sie können sich täglich einspielen. Das ist bei der Nationalmannschaft nicht so oft möglich", sagte der Weltmeister-Coach von 2018 der "Bild am Sonntag".
Eintracht Frankfurt: Randal Kolo Muani "ein sehr respektvoller Mensch"
Bereits vor seinem Wechsel zu PSG, hatte Deschamps seinen Stürmer trotz des Streikes in Schutz genommen. "Ich kenne Kolo gut, er ist ein sehr respektvoller Mensch. Das sind Situationen, die vorkommen können, wenn der Marktschluss näher rückt", so der Ex-Profi.
Laut "Bild" ist das Umfeld von Kolo Muani Deschamps für dessen Aussagen sehr dankbar. Der Rückhalt des Nationaltrainer bedeute auch dem ehemaligen Frankfurter, der in der französischen Hauptstadt nun rund mehr als sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, sehr viel.
Das Vertrauen könnte der Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000 seinem Angreifer auch am Dienstag (20:45 Uhr) gegen Deutschland aussprechen. Nach einer Knöchelblessur steht Kolo Muani dann wieder zur Verfügung.
Aufgrund der Abwesenheit von Olivier Giroud hat der Mittelstürmer beste Chancen auf einen Platz in der Startelf.



























