Der Wunsch nach einem neuen Sechser im Team wurde Thomas Tuchel nicht erfüllt, ein Wechsel von Joao Palhinha vom FC Fulham zum FC Bayern scheiterte auf der Zielgeraden. Nun äußerten sich Tuchel und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen widersprüchlich zur Transfer-Schlappe.
Der geplante Wechsel von Joao Palhinha zum FC Bayern platzte in letzter Minute. Der 28 Jahre alte Portugiese hatte bereits den Medizincheck in München absolviert. Doch da Fulham keinen Ersatz finden konnte, kam der Deal nicht zustande.
"Ich war sehr traurig, weil ich wusste, wie gerne der Spieler zu uns wollte und weil ich weiß, was uns dieser Spieler gegeben hätte. Aber it is, what it is", sagte Tuchel vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach bei "Sky".
Der Kader des FC Bayern sei "ein bisschen dünner als vorher". "Wir hätten gerne noch große Qualität hinzugefügt. Das hat nicht geklappt", so der Coach, der ergänzte: "Wir sind wenig, aber wir werden unser Bestes tun und den Kader pushen. Es ist ein guter Kader, aber auf manchen Positionen ein bisschen mutig."
Dreesen widerspricht Tuchel
Auch Dreesen äußerte sich sowohl zum geplatzten Palhinha-Transfer als auch zum aktuellen Bayern-Kader - dabei widersprach der Vorstandboss Tuchel.
"Unser Kader ist erstklassig besetzt", stellte Dreesen klar, gab aber auch zu: "Wir hätten uns gestern gewünscht, den Wunsch vom Trainer nach einem defensiven Sechser erfüllen zu können. Leider hat das nicht geklappt."
Der FC Bayern habe alles versucht, um Palhinha nach München zu locken. "Wenn am Ende eines Tages trotz eines hervorragenden Angebots von uns der andere Verein nicht kann, weil er keinen Ersatz hat, dann ist das leider so", so Dreesen.
Der Bayern-CEO nahm im Zuge dessen auch Tuchel in die Pflicht. "Thomas muss da jetzt kreativ sein, das ist ja auch sein Job. Das ist immer eine Chance, auch für junge Spieler."
Dreesen deutete außerdem an, dass der FC Bayern im Winter einen neuen Versuch bei Palhinha wagen könnte." Er war sehr traurig gestern. Er wäre gerne hier geblieben. Aber man sieht sich immer zwei Mal im Leben", so der 55-Jährige.




























