Der FC Bayern steht kurz vor dem Transfer von Keeper Daniel Peretz. Plötzlich ist der sich anbahnende Deal auch Thema in einer Regierungssitzung im Nahen Osten.
Der deutsche Rekordmeister hat die offene Torwartfrage gelöst und seinen neuen Ersatzmann offenbar in Israel gefunden. Daniel Peretz von Maccabi Tel Aviv soll als Perspektivspieler in München aufgebaut werden.
Der bevorstehenden Abgang des Keepers von Maccabi Tel Aviv ist ein großes Thema in Israel, schaffte es nun sogar bis in eine Kabinettsitzung der israelischen Regierung.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der aktuell wegen einer umstrittenen Justizreform massiv in der Kritik steht, sprach die Personalie in einer Kabinettssitzung an. Darin ging es eigentlich um das israelische Verteidigungssystem "Arrow 3" in Deutschland. Hierbei zog er einen Vergleich zu dem israelischen Torwart und den Bayern-Avancen. "Es ist möglich, dass wir auch Daniel Peretz für die deutsche Verteidigung spenden, das werden wir in den nächsten Tagen prüfen", sagte er laut diverser Medien. Wie die Aussagen aufgenommen worden sind, ist nicht überliefert.
Daniel Peretz: Medizincheck nach dem Conference-League-Spiel
Wie mehrere Medien zuletzt übereinstimmend berichtete, ist der Transfer von Peretz zu den Bayern schon fix. Dem Vernehmen nach soll der 23-Jährige nach seiner Europa-Conference-League-Partie von Tel Aviv gegen den slowenischen Klub NK Celje nach München fliegen und dort einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen. Der FC Bayern zahlt angeblich fünf Millionen Euro Ablöse an Maccabi.
Der 1,90 Meter große Keeper gilt als größtes Torwart-Talent des Landes und wäre der erste Israeli in Reihen des FC Bayern. Beim FCB wird er wohl erst einmal hinter Sven Ulreich einreihen, der den immer noch verletzten Nationalkeeper Manuel Neuer ersetzt. Wie lange der Weltmeister noch ausfällt, ist weiter unklar. Auch deswegen soll Peretz den Bayern-Kader verstärken.



























