Die Formel 1 befindet sich im ständigen Wandel. Neue Technologien und Änderungen im Reglement führen dazu, dass sich die Königsklasse des Motorsports stetig verändert und weiterentwickelt. Fernando Alonso kommt deshalb zu dem Entschluss, dass die heutige F1 der aus den 2000er Jahren deutlich überlegen ist.
Als Fernando Alonso 2001 in der Formel 1 debütierte, machten viele seiner heutigen Konkurrenten gerade erst die ersten Schritte im Kartsport. Auch 22 Jahre später gehört der Spanier immer noch zu den besten Fahrer im Feld der Motorsport Königsklasse, nachdem er sich 2019 und 2020 eine Auszeit von der Rennserie nahm.
2005 und 2006 gewann der heute 42-Jährige die Weltmeisterschaft mit Renault. Zwei Titel, die sich in der heutigen Zeit nach Ansicht von Alonso nur schwer wiederholen lassen würde. In einem Interview vor dem Rennen in Belgien am Sonntag deutete er an, dass die besten Teams von damals heute auf keine Fall mehr mithalten könnten.
Formel 1: Schumacher und Co. heute ohne Chance?
"Heutzutage wird alles durch Simulationen, Computer, hochentwickelte Technologie und Windkanäle gesteuert. Ich denke, dass die Teams von heute jedes der Teams aus den 2000er Jahren mit Leichtigkeit schlagen würden. Selbst das jüngste Team von heute ist ein Super-Megateam", stellte der Routinier gegenüber "Sky Sports" klar.
Heißt im Endeffekt: Selbst die besten Autos und Teams aus der Blütezeit von Michael Schumacher und Co. würden in der heutigen Zeit im Rennen nur hinterherfahren. Zu groß waren die Entwicklungsschritte, die der Sport in den letzten Jahrzehnten gemacht hat.
Mit 32 Rennsiegen und 104 Podiumsplätzen in seiner Karriere hat Alonso, der in der Formel 1 bereits für McLaren, Ferrari, Alpine/Renault und Aston Martin fuhr, Erfahrung mit vielen Autos in der Branche gesammelt und gesehen, wie sich der Sport in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.


