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Tennis-Talent Noha Akugue gönnt sich "krasse" Finalbelohnung

Noma Noha Akugue kam beim WTA-Tennisturnier in Hamburg bis ins Finale
Noma Noha Akugue kam beim WTA-Tennisturnier in Hamburg bis ins Finale
Foto: © IMAGO/Justus Stegemann
30. Juli 2023, 15:41

Die deutsche Tennis-Hoffnung Noma Noha Akugue hat bei ihrem Heimturnier am Hamburger Rothenbaum mit dem Finaleinzug ihre bislang mit Abstand erfolgreichste Woche ihrer Karriere erlebt.

Für ihre sensationelle Woche am Rothenbaum belohnte sich Noma Noha Akugue mit einer wilden Fahrt in der Achterbahn. Auf dem berühmten Hamburger Dom gönnte sich die Tennis-Durchstarterin noch einmal die "krassesten Sachen", bevor sie dann ins Bett fiel: "Abends im Hotel war ich ziemlich platt."

Und "mega stolz" auf eine unglaubliche Woche, mit der sie bei ihrem ersten WTA-Turnier direkt den Durchbruch schaffte. Das 0:6, 6:7 (3:7) im Endspiel gegen die Niederländerin Arantxa Rus trübte den durchweg positiven Eindruck keinesfalls.

Vielleicht war es für die Entwicklung der 19-Jährigen gar förderlich, dass sie nicht als erste deutsche Spielerin seit Steffi Graf 1992 an der Alster triumphierte. So sah es zumindest ihre Förderin Andrea Petkovic.

Viel Lob für Tennis-Talent Noha Akugue: "Unheimlich fleißig und echt taff"

"Sie hat einen riesigen Entwicklungsschritt gemacht. Einen Tag nach dem Finale bin ich vielleicht ganz froh, dass es nicht zum großen Wurf gereicht hat", sagte die einstige Weltranglistenneunte am Sonntag: "Ich glaube, dass es wichtig ist, dass sie die Zeit hat, sich langsam zu entwickeln, um eine noch bessere und taffere Spielerin zu werden, als sie sowieso schon ist."

Noha Akugue, die in Reinbek geboren wurde und in Glinde vor den Toren Hamburgs aufwuchs, nimmt von ihrem Heimturnier viel mit. Sie springt in der Weltrangliste um 65 Plätze auf Rang 142 und weiß, dass sie mithalten kann. Der sensationelle Lauf motiviert auch weitere deutsche Talent wie Ella Seidel.

Von Barbara Rittner gab es viel Lob. "Sie ist unheimlich fleißig und echt taff. Auch im Training, wenn mal was weh tut", sagte die Bundestrainerin über die Durchstarterin, die nach den körperlich und mental fordernden Tagen in Hamburg nun eine kleine Pause einlegt. Dann geht es zum nächsten Turnier in Polen, bevor die Qualifikation für die US Open ansteht.

Früher oder später will es Noha Akugue, die aktuell auf Trainersuche ist, auf die größte Bühne im Tennis schaffen - und da nicht nur mitspielen: "Es ist auf jeden Fall mein Traum, einen Grand Slam zu gewinnen." Ihre erstaunlichen Auftritte in Hamburg sollen nur der Anfang gewesen sein.

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