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Noha Akugue verpasst Titel in Hamburg

Musste sich im Finale von Hamburg geschlagen geben: Noma Noha Akugue
Musste sich im Finale von Hamburg geschlagen geben: Noma Noha Akugue
Foto: © Frank Molter/dpa
29. Juli 2023, 15:51

Ihren ersten Titelgewinn hat Noma Noha Akugue verpasst. Aber die 19-Jährige hat im Finale von Hamburg eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihr zu rechnen ist.

Noma Noha Akugue strahlte. Kein Frust, keine Tränen - eine Stunde nach dem verlorenen Finale konnte die 19-Jährige ihre unglaubliche Woche am Hamburger Rothenbaum schon bestens für sich einordnen. "Ich bin mega happy und stolz", sagte die gebürtige Reinbekerin: "Ich mache jetzt erstmal ein paar Tage off."

Ausspannen und abschalten ist der Plan für die kommenden Tage nach ihrem kometenhaften Aufstieg in Hamburg, der erst mit einer 0:6, 6:7 (3:7)-Niederlage im Endspiel gegen die Niederländerin Arantxa Rus endete. Sie schaffte es zwar nicht, als erste deutsche Spielerin seit Steffi Graf 1992 an der Alster zu triumphieren. Dennoch bedeutete ihr der Erfolg viel: "Aus der Woche nehme ich mit, dass ich auf jeden Fall großes Talent und was drauf habe."

Hinzu kommt ein Preisgeld in Höhe von 17.590 Euro und der Sprung in der Weltrangliste um 65 Plätze auf Rang 142. "Ich sehe eine große Zukunft für sie", sagte Turnierbotschafterin Andrea Petkovic, die einstige Nummer neun der Welt, bei Servus TV. Es gelte, weiter beharrlich zu arbeiten.

Noha Akugue erhält Lob von Bundestrainerin: "Sie ist echt taff"

Gegen Rus lief bei der Außenseiterin Noah Akugue vor ausverkauftem Haus in der Hansestadt mit 10.000 Zuschauern zunächst kaum etwas zusammen. "Ich werde weiter versuchen, mein Tennis zu spielen", hatte sie zuvor gesagt und wollte versuchen, das Finale zu genießen.

Die Linkshänderin konnte dem Druck von Rus aber nicht widerstehen, lag nach nur rund 20 Minuten 0:5 zurück und musste den ersten Durchgang trotz der Anfeuerung der Zuschauer wenig später abhaken.

Noha Akugue, als Nummer 207 der Weltrangliste mit einer Wildcard ins Turnier gegangen, verließ daraufhin kurz den Platz und versuchte sich zu sammeln. Sie erarbeitete sich dann direkt ein Break und kämpfte sich in die Partie hinein. Dennoch erwies sich Rus letztlich als zu stark, die Niederländerin feierte ihren ersten Turniersieg überhaupt.

Noha Akugue bestätigte mit ihrer besonderer Woche aber auch ihren Weg. "Sie ist unheimlich fleißig", bestätigte auch Bundestrainerin Barbara Rittner in Hamburg: "Sie ist echt taff, auch im Training, wenn mal was weh tut."

Und Noma Noha Akugue will sich weiter durchbeißen. Das Finale in Hamburg soll erst der Anfang gewesen sein.

Ungarn
Anna Bondar
A. Bondar
0
5
3
Frankreich
Lois Boisson
L. Boisson
2
7
6
14:00
So, 20.07.
Beendet
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