Von 24. Juli bis zum 3. August weilt Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zur Saisonvorbereitung in den USA. Für die Reise kassiert der BVB ordentlich ab.
Wie der "kicker" berichtet, streicht Borussia Dortmund für den elftägigen Städtetrip durch die USA satte fünf Millionen Euro ein.
Im Vordergrund der Reise stehen vor allem das Marketing für den Klub sowie das Produkt Bundesliga. Eine Mission, bei der sich Geschäftsführer Carsten Cramer mehr Hilfe der übrigen Erstliga-Vereine wünschen würde.
Cramer kritisiert die BVB-Konkurrenz
"Es ist kein Zufall, dass die beiden Vereine, die regelmäßig ins Ausland reisen, Bayern München und wir sind. Wir stellen uns gerne unserer Verantwortung gegenüber der Liga", meinte der 54-Jährige zuletzt gegenüber der "Bild".
Fast ausnahmslos sind es in den letzten Jahre der FC Bayern und der BVB gewesen, die mit mehrtägigen Reisen, zumeist verbunden mit Trainingslagern in den Sommer- oder Winterpausen, die Werbetrommel für das deutsche Fußball-Oberhaus gerührt haben. Ein Umstand, den der BVB-Boss mit deutlichen Worten kritisierte.
BVB testet gegen Manchester United und den FC Chelsea
"Mit der Asienreise im November sind wir sogar der einzige Bundesligist, der in den letzten zwölf Monaten gleich zweimal auf Tour gegangen ist. Es wäre schön, wenn wir nicht dauerhaft mit den Bayern die einzigen Klubs wären", betonte Cramer, der im letzten November auch selbst mit nach Singapur, Malaysia und Vietnam gereist war.
In den USA stehen auch attraktive Testspiele auf dem Programm. Zunächst misst sich der BVB am Freitag mit San Diego Loyal SC. Am Sonntag steht dann ein Duell der Schwarz-Gelben in Las Vegas gegen Manchester United aus der Premier League an. Am 3. August, zum Abschluss der Reise, trifft das Team von Trainer Edin Terzic in Chicago schließlich auf den FC Chelsea.






























