Joao Cancelo ist schon weg, Benjamin Pavard könnte demnächst folgen: Dem FC Bayern droht auf der rechten Abwehrseite ein personeller Engpass. Als mögliche Soforthilfe wurde zuletzt Kyle Walker von Manchester City gehandelt, einem Bericht zufolge könnte bald aber ein anderer Routinier aus der Premier League in München aufschlagen.
Gemeint ist César Azpilicueta vom FC Chelsea, der nach "Sport Bild"-Informationen beim FC Bayern auf der Liste steht. Der 33-Jährige ist Kapitän der Blues, sein aktuelles Arbeitspapier läuft 2024 aus.
In London arbeitete der Spanier einst erfolgreich mit Trainer Thomas Tuchel, der mittlerweile beim deutschen Rekordmeister das Sagen hat, zusammen. Beide sollen einen "guten Draht" haben und "in Kontakt geblieben" sein, heißt es.
Azpilicueta soll vergleichsweise günstig zu haben sein - wohl auch, weil sein sportlicher Stellenwert beim FC Chelsea in der vergangenen Rückserie gesunken ist.
Nach einer schweren Kopfverletzung im Februar musste der Verteidiger wochenlang aussetzen, erst im Endspurt der Spielzeit kehrte er auf den Rasen zurück. Zu alter Stärke fand der 44-malige Nationalspieler Spaniens jedoch nicht mehr.
Kyle Walker für den FC Bayern zu teuer?
Azpilicueta gilt als Alternative zu Kyle Walker. In den letzten Tagen hatte der Poker um den Engländer an Fahrt aufgenommen. Der FC Bayern soll sich in Stellung gebracht haben, um den 33-Jährigen von Manchester City loszueisen.
Doch laut der "Daily Mail" bevorzugt der Abwehrmann einen Verbleib beim frischgebackenen Champions-League-Sieger. Walker ist aktuell noch bis 2024 an die Sky Blues gebunden, Gespräche über eine Verlängerung sollen jüngst wieder aufgenommen worden sein.
"Sky" zufolge könnte City zudem bis zu 30 Millionen Euro für seinen Leistungsträger fordern, sollte es am Ende doch auf eine Trennung hinauslaufen - ein üppiger Betrag für einen Profi im Herbst seiner Karriere.
Schwenkt der FC Bayern deshalb auf Azpilicueta um?


























