In der abgelaufenen Spielzeit war Innenverteidiger William Saliba einer der Garanten des Höhenflugs beim FC Arsenal. Mit seinen Top-Leistungen soll der französische Nationalspieler auch beim FC Bayern Interesse geweckt haben. Der deutsche Rekordmeister dürfte jedoch leer ausgehen.
Bis zum letzten Sommer war die Sorge beim FC Arsenal groß, dass William Saliba als teurer Flop in die Klubgeschichte eingehen könnte. 2019 hatten die Gunners stolze 30 Millionen Euro in den Abwehrmann investiert, der sich zunächst aber nicht durchsetzen konnte und daraufhin quer durch Frankreich verliehen wurde.
Nach durchwachsenen Gastspielen in Saint-Etienne und Nizza blühte er erst in Marseille auf und stieg bei Olympique gar bis in die Nationalmannschaft auf.
Dennoch waren die Erwartungen an den mittlerweile 22-Jährigen nicht sonderlich hoch, als er im vergangenen Juli wieder in London aufschlug. Saliba nutzte seine Bewährungschance allerdings und spielte sich in der ersten Elf von Coach Mikel Arteta fest.
Bezeichnend: Als sich der Defensivspezialist im Saisonendspurt am Rücken verletzte und die letzten elf Liga-Spiele verpasste, stürzte Arsenal ab und schenkte die nahezu sicher geglaubte Meisterschaft noch her. Speziell in der Verteidigung klafften dabei riesige Lücken.
FC Bayern bei William Saliba wohl chancenlos
Es ist daher nicht verwunderlich, dass man beim FC Arsenal gerne langfristig mit Saliba weitermachen will. Das aktuelle Arbeitspapier des 1,92-Meter-Hünen läuft im kommenden Jahr aus.
Zwischenzeitlich sollen mit dem FC Bayern, der einen Nachfolger für den wechselwilligen Lucas Hernández suchen soll, und Manchester United zwei Schwergewichte versucht haben, den WM-Teilnehmer von den Gunners wegzulocken. Das berichtet das französische Portal "RMC Sport".
Allem Anschein nach hat sich Saliba jedoch entschieden, dem englischen Vizemeister die Treue zu halten. Eine Verlängerung bis 2027 soll unmittelbar bevorstehen.




























